Starknet nimmt den Betrieb nach vierstündiger Unterbrechung wieder auf
Die Ethereum Layer 2 Blockchain Starknet hat ihre Dienste nach einem unerwarteten Ausfall im Zusammenhang mit dem Grinta-Upgrade wieder aufgenommen.
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Das Netzwerk stoppte die Produktion von Blöcken kurz nach der Installation des Upgrades, so dass Nutzer über vier Stunden lang keine Transaktionen bestätigen konnten, berichtet Coinspeaker.
Die Entwickler warnten zunächst vor einer 15-minütigen Unterbrechung, aber die Ausfallzeit zog sich viel länger hin, da die Blockproduktion nach #1961878 zum Stillstand kam. Um das Problem zu beheben, rollte das Team das Netzwerk auf den Block #1960612 zurück und löschte alle nachfolgenden Transaktionen. Die Benutzer wurden gebeten, ihre festsitzenden Transaktionen erneut einzureichen. Zum Zeitpunkt der Wiederherstellung kamen auch die RPC-Provider nach und nach wieder online, um die Wallet- und dApp-Verbindungen zu stabilisieren.
Token-Reaktion und Auswirkungen auf den Markt
Der Ausfall belastete Starknets eigenen Token STRK, der um 4,5 % auf 0,1204 $ fiel, bevor er sich leicht auf 0,1234 $ erholte. Die Marktkapitalisierung des Tokens liegt laut CoinGecko-Daten jetzt bei etwa 503 Millionen Dollar.
Während die Unterbrechung vorübergehend für Unruhe sorgte, bestätigten die Entwickler, dass die Blockproduktion und die Dienste jetzt normal laufen. Analysten merkten an, dass Ausfälle während größerer Upgrades das Vertrauen der Anleger dämpfen können, insbesondere bei Netzwerken, die sich als skalierbare Ethereum-Alternativen positionieren. Trotz des Rückschlags ist es STRK gelungen, sich über der Marke von 0,12 $ zu halten, was eine leichte Erholung widerspiegelt. Marktbeobachter warten nun auf den versprochenen vollständigen Zwischenfallbericht, um zu beurteilen, ob langfristige Risiken bestehen bleiben.
Nächste Schritte für Starknet
Das Grinta-Upgrade sollte die Leistung von Starknet verbessern, deckte aber stattdessen Schwachstellen in seinem Blockproduktionsprozess auf. Die Entwickler betonten, dass der Vorfall Teil der Wachstumsschmerzen des Netzwerks auf dem Weg zu einer stärkeren Dezentralisierung ist. Die Roadmap von Starknet beinhaltet den Übergang von einem zentralisierten Sequenzer, der von StarkWare betrieben wird, zu einem verteilten Modell mit mehreren unabhängigen Validierern. Diese Umstellung soll die Abhängigkeit von einer einzigen Instanz verringern und die Widerstandsfähigkeit gegen Ausfälle erhöhen. Das Netzwerk plant außerdem, seine Prüf- und Sequenzierungsmechanismen zu erweitern, um Transaktionen effizienter und zuverlässiger zu machen. Im Moment liegt die Priorität des Teams darin, die Ursachenanalyse abzuschließen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um ähnliche Störungen in Zukunft zu vermeiden.
Kürzlich haben wir darüber berichtet, dass die dezentrale Börse Bunni einen Sicherheitsverstoß erlitten hat, durch den etwa 2,4 Millionen Dollar an Stablecoins abgeflossen sind.
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