Nasdaq Composite vor dem FOMC-Protokoll durch Schwäche der Technologiebranche bis zum Ende der Sitzung 2025 unter Druck
Die Futures auf den Nasdaq Composite konsolidieren sich am Dienstag vorbörslich in der Nähe von 23.480 Punkten, während die Händler den letzten Handelstag des Jahres 2025 ausklingen lassen. Diese Seitwärtsbewegung folgt auf eine Montagssitzung, die durch erneuten Verkaufsdruck bei den Megacap-Technologiewerten gekennzeichnet war. Die Volatilität hat bis zum Jahresende nachgelassen, aber der Index wird in der Nähe einer technisch sensiblen Zone gehandelt, die die Stimmung auf dem Weg ins Jahr 2026 bestimmen könnte.
Höhepunkte
- Nasdaq Composite notiert bei 23.480 Punkten inmitten von Schwäche der Megacaps und Gewinnmitnahmen zum Jahresende
- Montags-Dip-Käufe bei 23.400 halten Dezember-Gewinn bis zum letzten Handelstag aufrecht
- FOMC-Protokoll wird voraussichtlich die Zinserwartungen und den Technologieausblick für 2026 beeinflussen
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Die Schwäche des Nasdaq begann am vergangenen Freitag, nachdem es dem Kurs nicht gelungen war, die Widerstandsmarke von 23.700 Punkten zu durchbrechen. Diese Ablehnung löste Gewinnmitnahmen und eine Umschichtung der Portfolios zum Jahresende auf dem breiteren Aktienmarkt aus. Der Index setzte seine Verluste am Montag fort und fiel um 0,88 % auf ein Drei-Tages-Tief von 23 400 Punkten. Auf diesem Niveau kam es jedoch zu Dip-Käufen, die dazu beitrugen, dass der Index bis zum Börsenschluss um 75 Punkte anstieg und den Tagesverlust auf 0,5 % verringerte.

Kurschart des Nasdaq Composite (Juli - Dezember 2025). Quelle: Tradingview
Die Sitzung am Montag spiegelte eine breit angelegte Schwäche im Technologiebereich wider. Nvidia und Tesla verloren jeweils mehr als 1 %, während Meta um 0,82 % nachgab. Alphabet sank um 0,40 %, Amazon fiel um 0,23 % und Microsoft rutschte geringfügig ab. Diese Verluste führten dazu, dass der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 0,24 % bzw. 0,09 % in den negativen Bereich rutschten.
Dovishes Fed-Protokoll könnte späte Erholung auslösen und Montagsverluste zurückgewinnen
Die Anleger konzentrieren sich nun auf das Protokoll der FOMC-Sitzung der US-Notenbank, das im Laufe des Tages veröffentlicht werden soll. Dieses Protokoll wird einen detaillierten Bericht über die politischen Diskussionen der Zentralbank im Dezember liefern und Hinweise auf mögliche Zinsentscheidungen im Jahr 2026 geben. Der Markt reagiert besonders empfindlich auf Formulierungen, die die Erwartungen in Bezug auf Zinssenkungen beeinflussen könnten, da niedrigere Zinssätze tendenziell wachstumsorientierten Technologieunternehmen zugute kommen, da sie die Diskontierung künftiger Cashflows verringern.
Der monatliche Zuwachs des Nasdaq liegt immer noch bei 0,47 %, während der Index auf Jahressicht um 21,7 % gestiegen ist. Ein pessimistischer Ton im FOMC-Protokoll könnte zu einer späten Erholung führen und möglicherweise die Verluste vom Montag wieder wettmachen, insbesondere wenn die Anleger die Erklärung als grünes Licht für eine frühere Lockerung der Geldpolitik interpretieren. Umgekehrt könnten jegliche Anzeichen für eine Verzögerung der Zinssenkung die Welle der Gewinnmitnahmen ausweiten. In diesem Szenario wird der exponentielle gleitende 20-Tage-Durchschnitt bei 23.330 zur ersten zu überwachenden technischen Unterstützung. Die Kursentwicklung um diese Marke könnte darüber entscheiden, ob die Käufer bereit sind, vor dem Wechsel in den Januar einzugreifen.
In der letzten Analyse haben wir erörtert, wie der Nasdaq Composite unter 23.500 fiel, nachdem er von der 23.700er-Versorgungszone zurückgewiesen wurde. Das schwache Volumen und die Schwäche der Technologiebranche ließen die Positionierung zum Jahresende ins Stocken geraten, da die Händler die Daten zum Immobilienmarkt erwarteten.
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