GM-Aktien steigen dank starkem Quartal und hohen Aktionärsrenditen
General Motors lieferte ein weiteres solides Quartal ab, übertraf die Gewinnerwartungen und bekräftigte seine aktionärsfreundliche Haltung mit einer Dividendenerhöhung und einer neuen Ermächtigung zum Aktienrückkauf im Wert von 6 Milliarden Dollar.
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Im vierten Quartal meldete GM einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,51 US-Dollar und lag damit über den Konsensschätzungen, auch wenn der Umsatz im Jahresvergleich leicht zurückging, wie Yahoo Finance berichtet.
Das bereinigte EBIT lag ebenfalls leicht über den Erwartungen und unterstreicht die disziplinierte Kostenkontrolle in einem schwierigen Umfeld. Die Anleger reagierten positiv und schickten die GM-Aktien im vorbörslichen Handel um mehr als 4 % nach oben. Der Vorstand erhöhte die vierteljährliche Dividende auf 0,18 Dollar pro Aktie, was das Vertrauen in die Cash-Generierung widerspiegelt. Das Management erklärte, die starke Nachfrage nach Kernfahrzeugen und die Verbesserung der Margen in Nordamerika hätten die Ergebnisse unterstützt. CEO Mary Barra bezeichnete das Quartal als einen weiteren Beweis für die operative Widerstandsfähigkeit von GM.
Ausblick für 2026 inmitten von Zöllen und Kostendruck
Für das Jahr 2026 prognostiziert GM ein bereinigtes EBIT von 13 bis 15 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten freien Cashflow im Automobilbereich von 9 bis 11 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Margen in Nordamerika wieder in den Bereich von 8-10 % zurückkehren werden, was durch Preisdisziplin und Onshoring-Bemühungen unterstützt wird. Gleichzeitig räumte GM ein, dass es erhebliche Gegenwinde gibt, darunter 3 bis 4 Milliarden Dollar an zusätzlichen Zollkosten im nächsten Jahr. Rohstoff- und Wechselkursdruck könnten weitere 1 bis 1,5 Mrd. USD hinzufügen, während Onshoring und andere strukturelle Kosten erhöht bleiben.
Die Unternehmensleitung wies darauf hin, dass sich das regulatorische Umfeld in den USA immer mehr an der Verbrauchernachfrage orientiert und die inländische Produktion unterstützt. Barra betonte, dass GM dank seiner Größe und seiner Produktionsbasis trotz der politischen Unsicherheiten gut aufgestellt sei. Insgesamt deuten die Prognosen auf eine stabile Rentabilität hin, bieten aber wenig Spielraum für Fehlentscheidungen.
EV-Herausforderungen neben Stärke bei Kernfahrzeugen
Die Elektrofahrzeuge bleiben die sichtbarste Belastung für die Aussichten von GM, da das Unternehmen in den letzten Quartalen Abschreibungen in Höhe von insgesamt 6,6 Mrd. USD im Zusammenhang mit Elektrofahrzeugen vorgenommen hat. Der Absatz von Elektrofahrzeugen ist im vierten Quartal stark zurückgegangen, was auf die schwächere Nachfrage und das Auslaufen der Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge zurückzuführen ist. GM geht davon aus, dass sich die Verluste bei den E-Autos bis 2026 um bis zu 1,5 Milliarden Dollar verbessern werden, was teilweise auf die Einsparungen bei den Steuergutschriften zurückzuführen ist.
Dennoch warnte das Management vor zusätzlichen, wenn auch geringeren, EV-bezogenen Belastungen im nächsten Jahr. Im Gegensatz dazu ist das Kerngeschäft von GM nach wie vor stark: Pickups in voller Größe verzeichnen das sechste Jahr in Folge ein Wachstum und SUVs wie der Tahoe und der Yukon führen ihre Segmente an. Der Gesamtabsatz von Fahrzeugen in den USA stieg im Jahr 2025 und festigte die Position von GM als meistverkaufter Automobilhersteller. Der Kontrast verdeutlicht, dass das Unternehmen ein Gleichgewicht zwischen profitablen Altfahrzeugen und einem langsameren, unsicheren Übergang zu Elektrofahrzeugen findet.
Kürzlich schrieben wir, dass die Tesla-Aktie bei 437,76 $ gehandelt wird und in den letzten 24 Stunden um 2,5 % gesunken ist, nachdem das Unternehmen seine Strategie in Bezug auf Fahrerassistenzsysteme geändert hat und kurz vor der Veröffentlichung seiner Ergebnisse steht.
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