DAX: Bärischer Schwung und globale Risiken treiben den Kurs unter 22.500 $
DAX Index (DAX INDEX) notiert bei 22.499,77 $, nachdem er täglich um 1,54 % gefallen ist. Der Index liegt deutlich unter seinem SMA-20 (24.138,17 $), SMA-50 (24.608,71 $) und SMA-200 (24.150,19 $), was anhaltenden Verkaufsdruck über alle betrachteten Zeiträume hinweg widerspiegelt.
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Höhepunkte
- DAX sieht sich anhaltenden Verkäufen ausgesetzt, da der Konflikt im Nahen Osten und die Volatilität der Ölpreise die Anlegerängste vor einer möglichen globalen Energiekrise neu entfachen.
- Am 20. März 2026 kehrte der DAX einen frühen Erholungsversuch um und schloss im Minus angesichts zunehmender geopolitischer und Rohstoffrisiken.
- Technische Signale sind eindeutig bärisch, der Index notiert deutlich unter den wichtigsten Durchschnitten und dürfte voraussichtlich in der Spanne von 22.000 bis 23.200 bleiben, wobei das Abwärtsrisiko überwiegt.
Energy-Schock löst nach Eskalation im Nahen Osten erneute Verkäufe aus
Der DAX Index bleibt unter Druck, da die Sorgen der Anleger durch den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten und die Volatilität der Ölpreise verstärkt werden. Am 20. März 2026 führten Befürchtungen einer globalen Energiekrise infolge des Krieges zu erneuter Unsicherheit bei DAX-Investoren, wodurch der Index nach einem anfänglichen Erholungsversuch ins Minus drehte.
Überverkaufte Signale verstärken sich, da Widerstand hält und die Intraday-Volatilität steigt
Die technische Analyse zeigt, dass der DAX deutlich unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten notiert, wobei das Ichimoku-Kijun-Niveau bei 24.087,05 $ als wichtiger Widerstand fungiert. Momentum-Kennzahlen unterstreichen den negativen Ton: Der MACD signalisiert einen starken Verkauf, der ADX zeigt einen schwachen Trend und Oszillatoren wie RSI (31,98), CCI (-122,42) und Stoch RSI (1,05) deuten alle auf überverkaufte Bedingungen hin. BBP zeigt eine deutliche Verkäuferdominanz, der Awesome Oscillator bleibt negativ und die Sitzung eröffnete mit einem Aufwärts-Gap, ist aber seitdem gefallen, was eine schwache Intraday-Tendenz und erhöhte Volatilität bestätigt.
Abwärtsrisiko dominiert, da enge Spanne und schwaches Momentum anhalten
In den nächsten fünf Handelstagen wird erwartet, dass der DAX innerhalb einer Volatilitätsspanne von 22.000 – 23.200 $ um das aktuelle Niveau schwankt. Ein Anstieg über 24.087 $ wäre für einen bullischen Umschwung erforderlich, dieses Szenario gilt jedoch als unwahrscheinlich. Sollte der Index unter 22.000 $ fallen, könnte der Verkaufsdruck zunehmen, da das Momentum weiterhin auf weitere Abwärtsbewegungen hindeutet.
Zuvor stellten Analysten fest, dass das anhaltend bärische Momentum und der breit angelegte Verkaufsdruck auf den DAX Index lasten. Da geopolitische Risiken und technische Schwäche das Abwärtsrisiko nun verstärken, sollten Händler auf eine mögliche Beschleunigung der Verluste achten, falls der Index in den kommenden Sitzungen nachhaltig unter die Schwelle von 22.000 $ fällt.
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