Visa-Kursprognose für 2040: KI-Zahlungen und Netzwerkerweiterung stützen den langfristigen Kurs auf 700 $
Visa Inc. (V) wird bei 301,62 $ gehandelt und ist damit weit von seinem Höchststand von 375,51 $ entfernt, den es zu einem früheren Zeitpunkt im 52-Wochen-Fenster erreicht hatte, wobei der jüngste Kursrückgang die Aktie wieder in eine Zone bringt, die in der Vergangenheit das Interesse der Käufer auf sich gezogen hat. Das Unternehmen betreibt das weltweit größte Netzwerk für den elektronischen Zahlungsverkehr im Einzelhandel, und trotz des Rückschlags stützen das Ertragsprofil (10,65 $ TTM EPS) und ein Forward P/E von 23,47 das Argument für 700 $ bis 2040 eher auf Zahlen als auf Erzählungen.
Höhepunkte
- Der Preis bewegt sich im Bereich von 300 bis 302 $, nachdem er sich von den 336 bis 338 $-Niveaus abgewendet hat.
- Der RSI liegt bei 46,73 und ist damit weder überverkauft noch erholt er sich mit echter Überzeugung.
- Die 297 $-Marke ist ein entscheidender Wert, während die Widerstandszone darüber bei 308 bis 314 $ liegt.
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Visa schloss Q1 2026 mit einer Nettomarge von 50,23 % und einer Eigenkapitalrendite von 53,95 % ab , Zahlen, die die meisten Large-Cap-Unternehmen nicht einmal anstreben, geschweige denn erreichen würden. Der 20-periodische EMA bei $301,64 liegt fast auf den Cent genau über dem Kurs, während der 50-periodische EMA bei $304,80 die erste echte Obergrenze darstellt, die die Käufer überwinden müssen. Solange dies nicht geschieht, bleibt das kurzfristige Bild eher defensiv als konstruktiv.

Preisdynamik bei Visa (Dezember 2025 bis März 2026). Quelle: TradingView.
KI-Zahlungen und Margenausweitung könnten die Erträge von Visa bis 2040 neu definieren
Es gibt nicht viele Unternehmen, die bei einer Marktkapitalisierung von 580 Mrd. USD eine Nettomarge von 50 % erzielen, und das allein sagt schon etwas darüber aus, wie schwer dieses Netzwerk zu replizieren ist. Visa verbindet über 4,3 Milliarden Ausweise mit mehr als 130 Millionen Händlerstandorten weltweit, und diese Infrastruktur wurde über Jahrzehnte aufgebaut. Die Aktie hat sich von ihrer Bewertung von 675 Mrd. USD Ende 2025 entfernt, wodurch das KGV auf 23,47 gesunken ist. Historisch gesehen wurde die Aktie zwischen dem 22- und 25-fachen des Gewinns gehandelt, so dass der faire Wert irgendwo zwischen 620 und 800 US-Dollar liegt. 700 US-Dollar liegen genau in der Mitte dieser Spanne, und die Gewinne sprechen dafür. Visa Agentic Ready ist die Initiative, die man in den kommenden Jahren am besten beobachten sollte. Die Prämisse ist einfach: Wenn KI-Systeme beginnen, Einkäufe im Namen von Nutzern abzuwickeln, von wiederkehrenden Abonnements bis hin zu autonomen Reisebuchungen, muss jemand in der Mitte dieser Transaktionen sitzen, und Visa baut die Infrastruktur auf, um diese Ebene zu sein. Das grenzüberschreitende Volumen ist jedoch der kurzfristige Umsatztreiber, da es deutlich höhere Margen aufweist als inländische Ausgaben und sich in mehreren internationalen Korridoren immer noch erholt.Zu beachtende Schlüsselniveaus bei der Konsolidierung
Betrachtet man das Gesamtbild der letzten 14 Jahre, so wird die 700 $-Marke wahrscheinlich nicht in gerader Linie erreicht. Ein Weg ist der des stetigen Wachstums: Visa steigert seinen Umsatz jährlich um 8 bis 10 %, Rückkäufe verringern den Streubesitz, und das grenzüberschreitende Volumen wächst in den späten 2020er und in den 2030er Jahren, da die Kartendurchdringung in den Schwellenländern zunimmt. Auf diesem Weg erreicht die Aktie bis 2030 etwa 450 $ und bis 2035 570 $, wobei die letzte Etappe bis 700 $ ein jährliches Wachstum von etwa 8 % erfordert, was durchaus im Rahmen liegt.Der andere Weg verläuft schneller und hängt stärker davon ab, dass sich der agentengestützte Handel schneller entwickelt als derzeit erwartet. Wenn KI-gesteuerte Transaktionen vor 2032 einen wesentlichen Anteil am weltweiten Zahlungsvolumen ausmachen und Visa diesen Fluss mit seinen typischen Margen erfasst, erreicht der Gewinn je Aktie den oberen Rand der Spanne von 28 bis 32 US-Dollar früher, der Multiplikator bleibt erhöht und die 700 US-Dollar werden früher als geplant erreicht. Beide Wege beruhen auf demselben Geschäft. Der Unterschied liegt im Timing.
In der vorangegangenen Analyse von Visa wurde darauf hingewiesen, dass 310 $ bis 315 $ als Obergrenze dienen würden, wobei die längerfristigen EMAs jeden Erholungsversuch begrenzen würden. Die Kursentwicklung seit dieser Notiz hat bestätigt, dass der Widerstand über mehrere gescheiterte Tests hinweg genau gehalten hat.
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