Deutschland Kraftstoffpreise steigen trotz neuer Tankstellenregel
In Deutschland ziehen die Spritpreise laut dem vorliegenden Bericht weiter an, obwohl seit dem 1. April Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich um 12 Uhr anheben dürfen. Am Ostersonntag erreicht Diesel im Bundesdurchschnitt nach 12 Uhr demnach 2,49 Euro je Liter, Superbenzin 2,30 Euro und Super E10 2,24 Euro. Im Wochenvergleich fällt der Anstieg deutlich aus, was den Kostendruck für Autofahrer über die Feiertage erhöht.
Höhepunkte
- Superbenzin verteuert sich im Wochenvergleich um 18 Cent, E10 um 23 Cent und Diesel um 22 Cent trotz neuer Tankstellenregel.
- Im Rhein-Main-Gebiet steigt der Dieselpreis an einer Avia-Tankstelle in Eschborn kurz nach 12 Uhr vorübergehend auf 3,04 Euro.
- Ein angespanntes Ölmarktumfeld begrenzt das Sparpotenzial für Verbraucher und schränkt die Wirksamkeit strategischen Tankens deutlich ein.
Preisentwicklung seit Einführung der 12-Uhr-Regel
Der Bericht beschreibt, dass die neue Vorgabe bislang keine spürbare Entlastung für Verbraucher bringt. Gegenüber dem Samstag steigen die Durchschnittspreise am Sonntag zwar nur um rund 0,5 Cent, im Vergleich zum vergangenen Sonntag ist der Aufschlag jedoch erheblich. Superbenzin verteuert sich demnach um 18 Cent, E10 um 23 Cent und Diesel um 22 Cent.Besonders hohe Ausschläge an einzelnen Standorten
Zusätzlich zu den bundesweiten Durchschnittswerten verweist der Text auf starke regionale Ausschläge. Im Rhein-Main-Gebiet soll der Dieselpreis an einer Avia-Tankstelle in Eschborn kurz nach 12 Uhr zwischenzeitlich auf 3,04 Euro gestiegen sein. Zugleich verändern sich die Preise laut Bericht innerhalb kurzer Zeit deutlich, nachdem Superbenzin kurz vor 12 Uhr noch bei 2,23 Euro, E10 bei 2,17 Euro und Diesel bei 2,42 Euro liegt.Angespannter Ölmarkt begrenzt Sparpotenzial
Als wesentlichen Hintergrund nennt der Bericht den weiter angespannten Ölmarkt, auf dem sich keine Entspannung abzeichnet. Dadurch verliert auch die Strategie an Wirkung, durch geschicktes Tanken größere Einsparungen zu erzielen, weil das generelle Preisniveau hoch bleibt. Für Verbraucher gewinnen Preisvergleiche zwischen einzelnen Tankstellen damit weiter an Bedeutung, auch wenn die Unterschiede nur gering erscheinen.Wir berichteten zuvor über die seit dem 1. April geltende 12-Uhr-Regel an deutschen Tankstellen und den bislang ausbleibenden Entlastungseffekt für Verbraucher. Im Mittelpunkt standen die kontinuierlich steigenden bundesweiten Durchschnittspreise sowie teils kräftige Preissprünge direkt nach 12 Uhr, insbesondere bei Diesel. Zudem wurde betont, dass der angespannte Ölmarkt das Sparpotenzial begrenzt und Preisvergleiche zwischen Tankstellen wichtiger macht.
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