Alphabet plant eine Kapitalaufnahme von 80 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung der KI-Expansion

Alphabet plant eine Kapitalaufnahme von 80 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung der KI-Expansion
Alphabet plant eine Kapitalaufnahme von 80 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung der KI-Expansion

Die Google-Muttergesellschaft Alphabet Inc. plant, 80 Milliarden US-Dollar durch eine Reihe von Aktienemissionen aufzubringen, darunter eine Investitionsvereinbarung mit Berkshire Hathaway. Das Unternehmen beabsichtigt, die Mittel zur Finanzierung groß angelegter Projekte im Bereich künstliche Intelligenz sowie zum Aufbau der dafür erforderlichen Infrastruktur zu verwenden. Laut Bloomberg umfasst das Paket ein Aktienverkaufsprogramm im Wert von 40 Milliarden US-Dollar, das im dritten Quartal starten soll. Der Bedarf an so viel Kapital ist auf den rasanten Anstieg der KI-bezogenen Ausgaben zurückzuführen. Alphabet legt dabei besonderen Wert auf seine eigenen Tensor Processing Units (TPUs), die sich zunehmend als beliebte Alternative zu den Prozessoren von Nvidia in einer Branche etablieren, die enorme Rechenleistung erfordert.

Die Ausgaben könnten 300 Milliarden US-Dollar erreichen

Die Finanzchefin von Alphabet, Anat Ashkenazi, erklärte zuvor, dass die Investitionsausgaben des Unternehmens im Jahr 2027 deutlich über den für 2026 veranschlagten 190 Milliarden US-Dollar liegen werden. Laut Bloomberg-Intelligence-Analyst Mandeep Singh könnten die Investitionen von Alphabet bereits im nächsten Jahr nach der neuen Finanzierungsrunde 300 Milliarden US-Dollar erreichen. Der Analyst merkte außerdem an, dass die groß angelegte Kapitalaufnahme von Alphabet das Investoreninteresse von anderen Technologieunternehmen abziehen könnte, die einen Börsengang planen, darunter SpaceX, Anthropic und OpenAI. Die Aktienemissionen werden von Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Morgan Stanley geleitet.

Berkshire Hathaway baut Investitionen aus

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Berkshire Hathaway begann im vergangenen Jahr mit dem Aufbau seiner Position in Alphabet. Ende März belief sich der Wert der Berkshire-Beteiligungen an den Alphabet-Aktien der Klassen A und C auf rund 16,6 Milliarden US-Dollar. Nach dem Rücktritt von Warren Buffett übernahm Greg Abel die Rolle des CEO von Berkshire und hat bereits begonnen, die Rekord-Barmittel des Unternehmens einzusetzen. Zuvor hatte Berkshire angekündigt, den Hausbauer Taylor Morrison für 8,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen.

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