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Der US-amerikanische Ex-Präsident Donald Trump hat kurz vor Eröffnung der asiatischen Börsen das sogenannte ''Project Freedom'' angekündigt. Im unmittelbaren Anschluss reagierten die Finanzmärkte mit deutlichen Bewegungen: Während der Ölpreis nachgab, zogen die Aktienkurse an.
Ernst Wolff, Wirtschaftsjournalist und Finanzexperte, bewertet die Entwicklungen kritisch. Seiner Einschätzung nach setzt sich mit den aktuellen Marktbewegungen die ''dreisteste Form von Insiderhandel in der Finanzgeschichte'' fort. Die Plünderung der Märkte durch gezielte Einflussnahme steht laut Wolff damit vor einer neuen Runde. Unabhängige Analysten betonen jedoch, dass genaue Auswirkungen der Ankündigung und Details zum ''Project Freedom'' zunächst geprüft werden müssten.
Wolff hat zuvor wiederholt vor einem drohenden globalen Wirtschaftszusammenbruch gewarnt und auf dessen Unvermeidlichkeit hingewiesen (mehr dazu). Er sieht zudem eine wachsende Kontrolle der Finanz- und IT-Konzerne, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ausbau von Digitalgeld (Hintergrundbericht). Die aktuellen Marktreaktionen ordnet er in diese Entwicklungen ein.