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Der frühere Vorsitzende der US-Notenbank, Ben Bernanke, wird Mitglied des KI-Aufsichtsgremiums beim amerikanischen Unternehmen Anthropic.
Ernst Wolff, Wirtschaftsjournalist und Autor, sieht in diesem Schritt ''eine weitere Etappe auf dem Weg zur engeren Verbindung von Finanz- und Digitalindustrie''. Laut Wolff signalisiert der Beitritt von Bernanke, dass traditionelle Finanzexperten zunehmend in zentrale Rollen der technologischen Entwicklung eingebunden werden. Die Zusammenarbeit von Führungskräften aus der Finanzwirtschaft mit KI-Unternehmen könnte ''die Einflussnahme beider Branchen weiter stärken''.
Wolff has previously warned of a mangelnde Vorbereitung auf mögliche Börsenturbulenzen. In einem weiteren Beitrag äußerte er Bedenken wegen eines Anstiegs der Insolvenzen infolge von EZB-Zinserhöhungen. Die aktuellen Entwicklungen stehen damit im Kontext seiner wiederholten Hinweise auf Risiken an den Schnittstellen von Wirtschaft und Finanzsystem.