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Deutschland investiert laut Philippa Sigl-Glöckner umfangreich in Forschung, sowohl aus privaten als auch aus öffentlichen Quellen. Dennoch bleibe das erhoffte Wirtschaftswachstum aus.
Wissenschaftler Sebastian Wangenheim, Alexander Marx und Florian Schuster haben dazu rund 40.000 Förderungen des Bundes analysiert. Sie fanden heraus, dass die finanzielle Unterstützung allein offenbar nicht ausreicht, um nachhaltiges Wachstum zu generieren. Besonders betont wird, dass Strukturen und gezielte Strategien fehlen, um Innovationspotenzial in tatsächlichen ökonomischen Fortschritt umzusetzen.
''Fördermittel müssen zielgerichteter eingesetzt werden, um die gewünschte Wirkung zu entfalten'', lautet ein zentrales Ergebnis der Studie.
Sigl-Glöckner hat zuvor untersucht, wie zusätzliche Ausgaben notwendig sind, um die Haushaltsziele der Bundesregierung zu erreichen. In einer weiteren Analyse zeigte sie, dass Sparmaßnahmen im sozialen Wohnungsbau zu unerwartet hohen Kosten führen können. Diese Arbeiten unterstreichen den Fokus auf gezielte Mittelverwendung und die Bewertung staatlicher Förderungen.