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Im aktuellen Diskurs hinterfragt Philippa Sigl-Glöckner, Direktorin des Thinktanks Dezernat Zukunft, die Effizienz der bisherigen deutschen Wohnungspolitik.
Unter Bezugnahme auf einen Beitrag der Ökonomen Sebastian Schulte und Max Krahé wird dargelegt, dass der ursprünglich angestrebte Sparkurs im Bauwesen zu unerwartet hohen Ausgaben geführt hat. Die Autoren argumentieren, dass strikte Sparmaßnahmen im Bereich sozialer Wohnungsbau letztlich ''teure Nebenwirkungen'' entfalten können.
Weiter betonen die Experten, dass Investitionen in leistbaren Wohnraum langfristig die öffentlichen Haushalte entlasten, wenn sie strategisch und nachhaltig angelegt werden. ''Eine Fokussierung ausschließlich auf kurzfristige Einsparungen kann dazu führen, dass die Gesamtkosten für Wohnen und soziale Sicherung steigen'', so die Experten. Die Tweet-Debatte eröffnet damit einen differenzierten Blick auf wirtschaftliche und soziale Effekte deutscher Wohnungspolitik.
Sigl-Glöckner hatte sich bereits in einer früheren Analyse mit den erforderlichen Ausgabensteigerungen zur Erreichung staatlicher Ziele befasst. Damals stellte sie heraus, dass eine Anpassung der Haushaltsmittel aus ihrer Sicht notwendig sei. Die aktuellen Aussagen setzen diese Diskussion um effiziente Staatsausgaben im Kontext der Wohnungspolitik fort.