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Europa sieht sich angesichts der rasanten Entwicklungen bei KI-Modellen aus den USA zunehmendem Wettbewerbsdruck ausgesetzt.
Philippa Sigl-Glöckner, Ökonomin und Direktorin des Thinktanks ''Dezernat Zukunft'', hebt im jüngsten Geldbrief hervor, dass die EU die Sorge habe, beim Zugang zu US-KI-Modellen ins Hintertreffen zu geraten. Sie kritisiert, dass die politischen Reaktionen häufig einem ''falschen Reflex'' folgen könnten, der eher den eigenen digitalen Rückstand verfestige als echte Wettbewerbsfähigkeit schaffe. Die Diskussion um neue Förderstrategien, Investitionen sowie Regulierungen stehe dabei im Mittelpunkt. Experten mahnen, dass ''langfristige Innovationsfähigkeit'' durch gezielte Maßnahmen gestärkt werden müsse, um auf den globalen Technologiewandel angemessen zu reagieren.
Sigl-Glöckner hatte zuvor auf die ineffiziente Nutzung von Forschungsförderungen in Deutschland hingewiesen und die Wachstumseffekte hinterfragt (mehr). In einem anderen Beitrag argumentierte sie für eine gezieltere Mittelverwendung des Bundes bei der Deutschen Bahn (Details). Beide Themen betonen den Fokus der Ökonomin auf effektive staatliche Investitionen und Förderung.