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Jan Schnellenbach, Professor für Volkswirtschaftslehre, äußert scharfe Kritik an Fachleuten, die das Konzept des sogenannten ''Degrowth'' vertreten. Schnellenbach betont, dass diese Ideen von der ökonomischen Fachwelt ''nicht ernst genommen'' werden und spricht von einer ''Unsinnsindustrie'', die in öffentlichen Debatten einen unverhältnismäßig großen Einfluss gewonnen habe. Besonders in der deutschen Medienlandschaft und unter Politikerinnen und Politikern werde dieser Ansatz laut Schnellenbach häufig unkritisch aufgegriffen und verbreitet. Hintergrund ist die zunehmende mediale Aufmerksamkeit für wachstumskritische Wirtschaftskonzepte. Experten und Ökonominnen, die dem Mainstream der Wirtschaftswissenschaft folgen, weisen regelmäßig darauf hin, dass eine Abkehr vom Wirtschaftswachstum komplexe Herausforderungen für Wohlstand und Beschäftigung mit sich bringe.
Schnellenbach has previously noted the absence of a wealth tax in Denmark, Sweden and Finland. He has also raised concerns about unbalanced migration trends and skilled worker emigration in Germany. These positions factor into his broader critiques of policy debates in the German economic context.