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Thorsten Benner, Direktor des Global Public Policy Institute, hebt in einem aktuellen Tweet die aus seiner Sicht populistische Darstellung des sogenannten ''Chinaschocks'' im Video der Süddeutschen Zeitung hervor. Benner betont, dass es möglicherweise gerade solcher pointierter Aufbereitung bedarf, um die breite Öffentlichkeit für die wirtschaftlichen Konsequenzen dieses Phänomens zu sensibilisieren. Der Begriff ''Chinaschock'' beschreibt die starken Veränderungen im internationalen Handel, insbesondere die Auswirkungen des rasanten Wachstums der chinesischen Wirtschaft auf europäische und deutsche Unternehmen. Laut Experten wie Benner ist eine intensivere Debatte über die langfristigen Effekte auf Arbeitsmarkt und Wirtschaftspolitik dringend erforderlich.
Benner hat sich bereits mehrfach zu den Herausforderungen für deutsche Unternehmen durch den sogenannten China-Schock geäußert. In einer früheren Analyse stellte er die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in den Mittelpunkt (mehr dazu). Ebenso bewertete Benner den Kurswechsel von Friedrich Merz in der Handelspolitik als wichtigen Schritt zum Schutz der deutschen Wirtschaft (mehr dazu).