Stefan Homburg kritisiert Brüsseler Subventionspolitik für grünen Stahl

Stefan Homburg kritisiert Brüsseler Subventionspolitik für grünen Stahl
Homburg warnt vor Industrie-Risiken

Der Wirtschaftswissenschaftler Stefan Homburg äußert scharfe Kritik an der aktuellen Subventionspolitik für die Produktion von ''grünem Stahl'' in der Europäischen Union.

Laut Homburg entstehen durch die staatliche Förderung immense ''Subventionsgräber'', die auf Kosten der Beschäftigten in der traditionellen Stahlindustrie gehen. Er warnt davor, dass die Maßnahmen aus Brüssel den ''Wohlstand'' der deutschen Wirtschaft substantiell gefährden. Besonders kritisch sieht Homburg die Haltung von SPD und Grünen, denen er vorwirft, einen noch schnelleren industriellen Strukturwandel zu fordern. Im Kern steht dabei Homburgs Sorge um die Zukunftsfähigkeit und Konkurrenzfähigkeit des deutschen Industriestandorts im Zuge der aktuellen Klimapolitik.

Homburg hat sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zu fiskalischen Belastungen geäußert. Nach den Landtagswahlen erwartete er etwa höhere Steuern und zusätzliche Rentenbeiträge für Bürgerinnen und Bürger. Zuletzt prognostizierte er auch eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung wachsender Haushaltsbedarfe. Seine aktuellen Aussagen zur Subventionspolitik reihen sich in diese Kritik an der deutschen Wirtschafts- und Finanzpolitik ein.

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