Steuerpolitik, Ökonomie und öffentliche Finanzen von Stefan Bach
Stefan Bach ist leitender Ökonom am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wo er Forschung zu Besteuerung, fiskalischer Umverteilung und politischer Mikrosimulation leitet. Seine Studien haben über 12 Gesetzesvorschläge der deutschen Bundesregierung unterstützt und werden häufig in fiskalpolitischen Debatten zitiert. Im Jahr 2025, nach Reformen des deutschen Kryptosteuergesetzes, modellierte Bachs Team die Auswirkungen von Steuerbefreiungen für langfristige Anlagen und Einkommensgrenzen für Staking. Seine Simulationen zeigten, dass Kryptogewinne im Jahr 2024 rund 680 Millionen Euro zu den nationalen Einnahmen beitrugen, was einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bach berät regelmäßig zur Umsetzung der DAC-8-Richtlinie, die Kryptoplattformen verpflichtet, Kundendaten über EU-Grenzen hinweg zu melden.
Seine Arbeit trägt dazu bei, Steuerlasten für private Anleger und institutionelle Verwahrer zu definieren und prägt die Erwartungen an die Einhaltung der Vorschriften unter der sich entwickelnden Kryptoregulierung. Für Marktteilnehmer, die sich im deutschen und europäischen Steuerrahmen bewegen, verdeutlichen Bachs Analysen, wie Steuermodelle mit Innovationsanreizen und dem Wachstumspotenzial von Vermögenswerten zusammenhängen.