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Die Bundesregierung plant, die aktuellen Steuerentlastungsmaßnahmen bis 2028 umzusetzen.
Stefan Bach, Steuerexperte und Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, hebt hervor, dass die Pläne der Koalition laut aktuellen Informationen keine weiteren Entlastungen und insbesondere keine zusätzlichen Maßnahmen gegen die ''kalte Progression'' vorsehen. Dies bedeutet, dass Steuerzahler trotz nomineller Entlastungen real belastet bleiben könnten, da Steuerstufen und Freibeträge nicht ausreichend an die Inflation angepasst werden. Bach verweist in seinem Beitrag auf die Bedeutung der genauen Analyse der ''realen Wirkungen einschließlich der kalten Progression'', um die tatsächliche Belastung für Bürgerinnen und Bürger zu bewerten.
In einer früheren Analyse bewertete Stefan Bach den FDP-Vorschlag zur Anhebung des Steuerfreibetrags auf 30.000 Euro und skizzierte die möglichen Folgen für Steuerzahler. Zuvor hatte Bach die Konflikte und Kompromissmöglichkeiten innerhalb der Koalition bei der Einkommensteuerreform untersucht. Beide Analysen betonen den Einfluss politischer Entscheidungen auf die reale Steuerbelastung.