Silber fällt um über 1 %, nachdem iranische Raketenangriffe den Energieschiffsverkehr stören

Silber fällt um über 1 %, nachdem iranische Raketenangriffe den Energieschiffsverkehr stören
Silber fällt heute um 1,14 % nach Iran-Nachrichten

Silver (XAG) wird bei $61,34 gehandelt und verzeichnet einen Tagesverlust von 1,14 %. Der Preis liegt kurzfristig unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten, hält sich aber über dem mittelfristigen Trendindikator.

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Höhepunkte

  • Die Silberpreise fielen um 1,35 % auf $61,00, nachdem Berichte über iranische Raketenangriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus das geopolitische Risiko erhöhten.
  • Silber geriet zusätzlich unter Druck, da steigende Ölpreise und mögliche Störungen der Energieversorgung die Marktsorgen verstärkten.
  • Der technische Ausblick ist bärisch mit dominanten Verkaufssignalen, und Silber dürfte sich in den kommenden Sitzungen zwischen $58,60 und $64,08 bewegen.

Geopolitische Eskalation und Ölpreisanstieg treiben Silber-Verkäufe

Die Silver-Preise (XAG/USD) sind während der asiatischen Handelszeiten um etwa 1,35 % auf rund $61,00 gefallen, nachdem die geopolitischen Spannungen eskalierten. Laut Fxstreet wurde berichtet, dass Iran mindestens zwei Raketen auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus abgefeuert hat – einer wichtigen Route für die globale Energieversorgung. Tradingpedia berichtet ebenfalls, dass dieses Ereignis den Silberpreis zusätzlich unter Druck gesetzt hat, da die Ölpreise gestiegen sind und Sorgen über Störungen an den Energiemärkten zunehmen.

Bärische Dynamik: Technische Indikatoren signalisieren überverkaufte Bedingungen

Im H4-Zeitrahmen handelt XAG unter dem 20-Perioden-Gleitenden Durchschnitt ($61,78), bleibt aber über dem 50-Perioden-Gleitenden Durchschnitt ($61,24). Im Tageschart liegt der Preis deutlich unter dem 200-Perioden-Gleitenden Durchschnitt ($76,67). Die Ichimoku-Kijun-Linie markiert einen unmittelbaren Widerstand bei $61,82. Momentum-Indikatoren zeigen bärische Bedingungen: Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Average Directional Index (ADX) bestätigen den anhaltenden Verkaufsdruck. Überverkaufte Werte werden durch den Relative Strength Index (RSI), Commodity Channel Index (CCI) und Bull/Bear Power angezeigt, während der Stochastic RSI neutral bleibt und kurzfristige Schwankungen nahelegt. Der Awesome Oscillator deutet ebenfalls auf anhaltenden Abwärtsdruck hin.

Seitwärtsausblick mit Abwärtsrisiko bei ruhigem Kursverlauf

Kurzfristig dürfte XAG in einer Spanne von $58,60 bis $64,08 schwanken, was die typische Volatilität auf dem aktuellen Kursniveau widerspiegelt. Die Wahrscheinlichkeit für weitere Abwärtsbewegungen liegt bei 53 % und überwiegt damit leicht das Potenzial für einen Anstieg (47 %). Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass XAG/USD seitwärts innerhalb dieser Spanne pendelt, wobei ein bullischer Ausbruch erst bei Überschreiten des unmittelbaren Widerstands zu erwarten ist. Sollte die Unterstützung nicht halten, ist eine stärkere Korrektur in Richtung des unteren Bereichs wahrscheinlich.

Viktoras Karapetjanc, Senior Analyst bei Traders Union, sieht Silber (XAG/USD) unter makroökonomischem Druck durch die verschärften geopolitischen Spannungen. Er stellt fest, dass die Risikoaversion nach den iranischen Raketenangriffen in der Straße von Hormus zugenommen hat, was die Volatilität an den Rohstoffmärkten verstärkt und Silber unter wichtige gleitende Durchschnitte gedrückt hat. Der Analyst hebt hervor, dass Silber volatil bleiben dürfte, mit einer leichten Wahrscheinlichkeit für weitere Abwärtsbewegungen, sofern der unmittelbare Widerstand nicht zurückerobert wird. Nach Ansicht von Karapetjanc sollten die Fundamentaldaten angesichts des inneren Werts von Silber in unsicheren Märkten letztlich für Stabilität sorgen. „Wenn Silber die Unterstützung bei $61,24 hält, sehe ich Potenzial für eine Erholung, sobald sich das globale Risikosentiment beruhigt“, ergänzt er.

Zuvor wurde berichtet, dass Silber eine Pause im Momentum erlebte, da vorsichtiger Handel und technische Signale auf eine Seitwärtskonsolidierung hindeuteten. Die aktuellen Entwicklungen verstärken nicht nur die bärische Tendenz angesichts der erhöhten geopolitischen Unsicherheit, sondern erhöhen auch das Risiko einer stärkeren Bewegung, falls die Spannungen einen entscheidenden Ausbruch aus der etablierten Handelsspanne auslösen.

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