Verkäufer dominieren. Kann der Kaffeepreis aus überverkauften Niveaus wieder an Schwung gewinnen?
Coffee (KC) wird bei USX322,1 gehandelt, ein Rückgang von 1,42 % am Tag und unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten, was darauf hindeutet, dass Verkäufer in allen Zeitrahmen – kurz-, mittel- und langfristig – die Kontrolle behalten.
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Höhepunkte
- KC/USX bleibt in allen Zeitrahmen unter Druck und handelt durchgehend unter den wichtigsten gleitenden Durchschnitten, wobei Verkäufer die Kontrolle behalten.
- Kurzfristig wird die Kursentwicklung von schwachem Momentum und überverkauften Bedingungen bestimmt, aber eine bestätigte Umkehr fehlt.
- Die erwartete Spanne liegt bei USX313,48 bis USX330,72, mit einer 70%igen Wahrscheinlichkeit für weitere Abwärtsbewegungen und einem wichtigen Widerstand am Ichimoku Kijun.
Abwärtsdynamik dominiert, Indikatoren signalisieren überverkauften Markt
KC notiert unter dem MA-20, MA-50 und MA-200, was anhaltenden Abwärtsdruck über alle beobachteten gleitenden Durchschnitte hinweg widerspiegelt. Der Ichimoku Kijun bei aktuell USX334,57 markiert den unmittelbaren Widerstand für den Kontrakt. Die Momentum-Indikatoren sind insgesamt schwach: Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) gibt ein Verkaufssignal, der Average Directional Index (ADX) zeigt einen neutralen Trend, und der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 40,17, begleitet von überverkauften Signalen beim Stochastic RSI, Commodity Channel Index (CCI) und Bull/Bear Power. Der Awesome Oscillator bestätigt den vorherrschenden Abwärtstrend, während die Intraday-Volatilität moderat bleibt. Die Oszillatorsignale deuten darauf hin, dass die Intraday-Bedingungen überverkauft sind, was die Möglichkeit für eine technische Gegenbewegung eröffnet, auch wenn derzeit keine bestätigte Umkehr erkennbar ist.
Wahrscheinlich Konsolidierung in der Range, da bärisches Risiko dominiert
Kurzfristig wird erwartet, dass sich die Preisbewegung in einer Spanne zwischen USX313,48 und USX330,72 konsolidiert. Die Wahrscheinlichkeit für einen Anstieg wird auf 30 % geschätzt, während das Risiko eines weiteren Rückgangs bei 70 % liegt. Das Basisszenario geht von Handel innerhalb dieser Grenzen aus, wobei ein bullischer Ausbruch nur dann an Dynamik gewinnt, wenn KC über den Widerstand beim Ichimoku Kijun steigt, und ein bärisches Szenario durch einen Bruch unter die untere Grenze ausgelöst wird, was den anhaltenden Abwärtsdruck bestätigt.
Zuvor stellten Analysten fest, dass regulatorische Belastungen und gemischte technische Signale Gegenwind für Kaffeefutures erzeugten und eine vorsichtige Einschätzung vorherrschte. Die jüngste Bestätigung des anhaltenden Abwärtsdrucks und der überverkauften Bedingungen deutet darauf hin, dass Händler die Volatilität genau beobachten sollten, falls in den kommenden Sitzungen wichtige Unterstützungs- oder Widerstandsniveaus durchbrochen werden.
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