Kalshi expandiert mit Perpetual Futures über Krypto hinaus

Kalshi expandiert mit Perpetual Futures über Krypto hinaus
Kalshi strebt US-Zulassung für Metall-Perpetuals an

Kalshi bemüht sich um die aufsichtsrechtliche Genehmigung zur Einführung von Perpetual Futures auf Gold, Silber und Platin und weitet das Produktangebot damit über Kryptowährungen hinaus aus. Der Vorschlag markiert einen weiteren Schritt in der rasanten Entwicklung der US-Derivatemärkte, auf denen Börsen darum wetteifern, den Handel rund um die Uhr und neue Wege für ein Engagement in Rohstoffen anzubieten.

Höhepunkte

  • Kalshi möchte Perpetual Futures auf Edelmetalle einführen.
  • Die Kontrakte erfordern die Genehmigung der CFTC.
  • Der Handel würde 24 Stunden am Tag an fünf Tagen pro Woche stattfinden.
  • Der Wettbewerb auf den US-Derivatemärkten nimmt zu.

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Das Unternehmen hat die Commodity Futures Trading Commission gebeten, die Kontrakte im Rahmen eines 45-tägigen Prüfverfahrens zu genehmigen, so Bloomberg. Im Falle einer Genehmigung wären dies die ersten US-regulierten Perpetual Futures mit Bezug zu Edelmetallen.

Kalshi expandiert über Krypto hinaus

Perpetual Futures, oft auch als „Perps“ bezeichnet, haben kein Verfallsdatum, sodass Trader Positionen unter Einsatz von Hebeln unbegrenzt halten können. Diese Produkte wurden traditionell mit Kryptobörsen in Verbindung gebracht, haben aber in letzter Zeit breiteres Interesse geweckt, da Anleger nach einem kontinuierlichen Zugang zu den globalen Märkten suchen.

Kalshi plant die Einführung der Edelmetallkontrakte mit einer Handelszeit von 24 Stunden am Tag an fünf Tagen pro Woche, was dem Zeitplan der zugrunde liegenden Gold-, Silber- und Platinmärkte entspricht. Laut Chief Risk Officer Udesh Jha wird das Unternehmen später prüfen, ob der Handel auf einen vollständigen 24/7-Zeitplan ausgeweitet werden soll.

Der Antrag folgt auf Kalshis Einführung von krypto-basierten Perpetual Futures, womit das Unternehmen die erste US-regulierte Plattform war, die diese Produkte anbot. Dieser Schritt zog verstärkte Aufmerksamkeit von Regulierungsbehörden und Wettbewerbern nach sich, darunter die CME Group.

Wettbewerb bei Derivaten verschärft sich

Der Vorschlag erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Börsen darum konkurrieren, die Handelszeiten für traditionelle Anlageklassen auszuweiten. Offshore-Plattformen wie Hyperliquid bieten bereits Perpetual-Kontrakte auf Rohstoffe an, während etablierte Börsen mit einem erweiterten Zugang zu konventionellen Futures reagieren.

Die wachsende Rivalität hat auch zu regulatorischen Streitigkeiten geführt. Die CME verklagte die CFTC, nachdem die Behörde Kalshi die Einführung von Krypto-Perpetuals gestattet hatte, während der Regulator später die Genehmigung für den Vorschlag der CME zum kontinuierlichen Handel mit Öl-Futures ablehnte. Gleichzeitig führt die CME den 24-Stunden-Handel für Gold-Futures ein, was die Börse in direkten Wettbewerb mit Kalshi bringt, sollten die neuen Produkte genehmigt werden.

Kalshi erklärte, dass die Nachfrage nach Perpetual-Kontrakten auch im Devisen- und Aktienbereich zunimmt und das Unternehmen weitere Märkte evaluiert.

Neugestaltung des Rohstoffhandels

Der Antrag verdeutlicht, wie Perpetual Futures über den Kryptosektor hinaus in die Mainstream-Finanzmärkte vordringen. Eine Genehmigung würde die Palette der regulierten Produkte für private und institutionelle Trader erweitern und gleichzeitig den Wettbewerb mit traditionellen Terminbörsen verschärfen. Die Entscheidung könnte auch beeinflussen, wie Regulierungsbehörden mit kontinuierlichem Handel und gehebelten Derivaten umgehen, da die Nachfrage über mehrere Anlageklassen hinweg wächst.   

Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass Kalshi den Börsengang vorbereitet, während die Umsätze steigen.

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