Bitcoin Preisvorhersage: BTC-Wale und Börsenabflüsse deuten auf bullischen Ausbruch hin

Bitcoin Preisvorhersage: BTC-Wale und Börsenabflüsse deuten auf bullischen Ausbruch hin
BTC-Preis stabil bei $89.000

Der Bitcoin-Kurs ist seit Mitte November in einer fünfwöchigen Seitwärtsstruktur zwischen 94.000 $ und der psychologischen Marke von 80.000 $ gefangen. Diese sich konsolidierende Preisspanne hat sowohl die Aufwärts- als auch die Abwärtsdynamik gedämpft. Die jüngsten Intraday-Bewegungen und die wichtigsten Signale auf der Kette deuten jedoch darauf hin, dass sich das Gleichgewicht zugunsten der Bullen verschieben könnte.

Höhepunkte

  • BTC-Preis stabil bei $89.000, während Wale und Einzelhandel ihre Long-Positionierung offenbaren
  • Börsenabflüsse steigen innerhalb von zwei Tagen um 59%, was auf einen geringeren kurzfristigen Verkaufsdruck hindeutet.
  • Der Bitcoin-Preis muss $90.000 überwinden, um den Ausbruch aus der engen Konsolidierungsstruktur vom Wochenende zu bestätigen.

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In der europäischen Sitzung am Montag wird Bitcoin um $89.000 gehandelt, nachdem er in der asiatischen Sitzung in der Nähe desselben Niveaus eröffnet hatte. Die Preisaktivität war weitgehend gedämpft und bewegte sich seit dem späten Freitag in einer engen Spanne von $87.500 bis $89.300. Die geringe Volatilität setzte sich über das Wochenende fort, da die Anleger zu Beginn der neuen Woche die breiteren Marktdaten neu bewerteten.

Bitcoin-Preisdynamik (November - Dezember 2025). Quelle: Tradingview

Obwohl der Preis stagniert hat, zeigen neue On-Chain-Daten einen subtilen, aber wichtigen Aufbau von Kaufdruck auf dem Spotmarkt. Zwei Metriken stechen hervor: die Wallet-Akkumulation und die Börsenabflüsse.

Die Anzahl der Wallet-Einheiten, die mindestens 1.000 BTC halten, begann über das Wochenende stetig zu steigen. Dies deutet darauf hin, dass große Akteure, die oft als Wale bezeichnet werden, in aller Stille akkumulieren, anstatt zu verteilen. Die Anhäufung von Whales geht in der Regel größeren Preisbewegungen voraus, insbesondere in Umgebungen mit geringer Volatilität.

Noch auffälliger ist jedoch der starke Anstieg der Devisenabflüsse. Am Freitag beliefen sich die Nettoabflüsse auf etwa 26.098 BTC. Bis Sonntag stiegen sie auf 41.493 BTC. Das entspricht einem Anstieg von 59 % in nur zwei Tagen. Wenn Bitcoin die Börsen verlässt, verringert dies den kurzfristigen Verkaufsdruck und deutet in der Regel darauf hin, dass die Käufer die Münzen in selbstverwahrte Wallets verschieben. Das Ausmaß des Anstiegs deutet darauf hin, dass neben den Whales auch Einzelhändler und mittelgroße Käufer beteiligt sein könnten.

Der Aufwärtstrend von BTC hängt davon ab, dass die 90.000 $-Marke über dem stündlichen EMA-Unterstützungscluster durchbrochen wird.

Dieser sprunghafte Anstieg der Abflüsse, gepaart mit einer stetigen Akkumulation, deutet auf eine verstärkte Nachfrage auf dem Spotmarkt hin. Obwohl der Preis noch nicht aus der Wochenendspanne ausgebrochen ist, sind die Bedingungen auf der Kette eher bullisch. Außerdem hat sich die Stimmung zu verbessern begonnen. Der globale Angst- und Gier-Index für Kryptowährungen ist von 24 in der letzten Woche auf 29 heute gestiegen, was einen leichten Stimmungsumschwung widerspiegelt, der mit dem Akkumulationsmuster auf der Kette übereinstimmt.

Technisch gesehen zeigt das 1-Stunden-Chart die Wochenend-Basisstruktur, die durch den Cluster aus 20, 50 und 100 EMAs unterstützt wird, die sich derzeit um den Bereich von $88.700 bis $89.000 befinden. Bricht Bitcoin über die psychologische Marke von $90.000 aus, könnte dies den kurzfristigen Kursverlauf wieder nach oben korrigieren.

Im Gegensatz dazu würde ein Unterschreiten des EMA-Clusters die zinsbullische Tendenz nicht vollständig entkräften. Vielmehr könnte dies auf kurzfristige Verkäufe von Smart Money hindeuten, um Positionen nach unten aufzufüllen - eine übliche Taktik in Phasen der Schwankungsbreite, wenn die zugrunde liegende Nachfrage steigt.

In unserer jüngsten Analyse haben wir erörtert, wie sich Bitcoin nach einem Anstieg von 2,3 % auf 87.500 $ erholte, obwohl sein Abwärtstrend unterhalb des EMA-Widerstands anhielt. Schwache Daten zum Verbraucherpreisindex in den USA hoben die Stimmung an, während die BoJ-Zinserhöhung und volatile ETF-Zuflüsse die Positionierung der Institutionen beeinflussten.

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