Hacker verursachten in einem Monat 76 Millionen Dollar Schaden in der Kryptoindustrie

Hacker verursachten in einem Monat 76 Millionen Dollar Schaden in der Kryptoindustrie
Wie viel haben die Hacker im Dezember 2025 gestohlen?

Im Dezember beliefen sich die Gesamtverluste in der Kryptoindustrie durch Hacks auf etwa 76 Millionen US-Dollar - ein Rückgang um 60 % gegenüber November, als der Schaden auf 194,2 Millionen US-Dollar geschätzt wurde. Dies wurde von der Blockchain-Sicherheitsfirma PeckShield berichtet.

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Im Dezember gab es insgesamt 26 größere Vorfälle. Der bemerkenswerteste Fall betraf einen Nutzer, der aufgrund eines Adressvergiftungsbetrugs 50 Millionen Dollar verlor. Bei dieser Art von Angriff sendet ein Angreifer kleine Mengen an Kryptowährung an ein Opfer von einer Wallet-Adresse, die der Adresse eines legitimen Empfängers sehr ähnlich ist. Die Idee ist einfach: Das Opfer bemerkt den Unterschied nicht und sendet schließlich versehentlich Geld an die betrügerische Adresse.

In der Regel stimmen die ersten und letzten vier Zeichen der Adressen überein, wobei die Angreifer darauf hoffen, dass das Opfer die "vergiftete" Adresse aus seinem Transaktionsverlauf auswählt, ohne die gesamte Zeichenfolge sorgfältig zu prüfen.

Ein anderer Benutzer verlor etwa 27,3 Millionen Dollar durch ein Leck im privaten Schlüssel während eines Hacks einer Multisignatur-Wallet, so PeckShield.

Obwohl der Rückgang der insgesamt gestohlenen Gelder ein positives Zeichen ist, sollten die Nutzer weiterhin sehr vorsichtig sein und grundlegende Sicherheitspraktiken befolgen, um zu vermeiden, dass sie Opfer gängiger Betrügereien werden.

Wie man das Risiko von Krypto-Angriffen verringert

Zu den bemerkenswertesten Vorfällen im Dezember zählte PeckShield den Weihnachts-Hack auf Trust Wallet, bei dem Nutzer 7 Millionen Dollar verloren haben, sowie einen Angriff auf das Flow-Protokoll, bei dem ein Schaden von rund 3,9 Millionen Dollar entstand.

Im Fall von Trust Wallet betraf die Sicherheitslücke die Browser-Erweiterung. Browserbasierte Geldbörsen sind ständig mit dem Internet verbunden, und dieses Design kann die Anfälligkeit für bestimmte Cyber-Sicherheitsbedrohungen erhöhen.

Eine der sichersten Speicheroptionen sind nach wie vor Hardware-Geldbörsen - Offline-Geräte, die USB-Laufwerken ähneln und die privaten Schlüssel völlig vom Internet trennen.

Das Risiko von Adress-Poisoning-Betrügereien lässt sich fast vollständig ausschalten, indem man jedes Zeichen der Zieladresse mehrmals sorgfältig überprüft, anstatt sie nur kurz anzuschauen oder eine Adresse aus dem Transaktionsverlauf auszuwählen.

Zur Erinnerung: Der größte Krypto-Hack des letzten Jahres war der Angriff auf die Bybit-Börse.

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