Bitwise lanciert ETF, der Bitcoin, Gold und Bergbauaktien kombiniert

Bitwise lanciert ETF, der Bitcoin, Gold und Bergbauaktien kombiniert
Bitwise führt BPRO ETF ein, der auf Währungsabwertungsrisiken abzielt

Bitwise Asset Management hat einen neuen börsengehandelten Fonds (ETF) aufgelegt, der Bitcoin, Edelmetalle und Minenaktien kombiniert, da Vermögensverwalter die Rolle von Kryptowährungen innerhalb von makroökonomischen und Kapitalerhaltungsstrategien erweitern.

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Am Donnerstag stellte Bitwise den Bitwise Proficio Currency Debasement ETF vor, der an der NYSE unter dem Ticker BPRO gehandelt wird. Der aktiv verwaltete Fonds zielt darauf ab, die Erosion der Kaufkraft von Fiat-Währungen durch ein diversifiziertes Portfolio zu bekämpfen, das Bitcoin, Edelmetalle und Aktien von Bergbauunternehmen umfasst.

Wie Cointelegraph berichtet, erlaubt BPRO im Gegensatz zu Bitcoin-ETFs eine diskretionäre Allokation zwischen Krypto- und rohstoffbezogenen Anlagen. Die Struktur des Fonds scheint auf Vermögensverwalter zugeschnitten zu sein, die ein Bitcoin-Engagement anstreben, ohne an einen einzigen digitalen Vermögenswert gebunden zu sein, insbesondere in Zeiten anhaltender Inflationsbedenken.

Der Fonds hält eine Goldallokation von mindestens 25 % ein und hat eine Kostenquote von 0,96 %. Der BPRO ist nicht auf Wachstum ausgerichtet, sondern auf Kapitalerhalt, was die sich entwickelnde Rolle von Kryptowährungen in institutionellen Anlagestrategien widerspiegelt.

Bitcoin verliert gegenüber Gold an Boden

Bitcoin wird seit langem als langfristige Absicherung gegen die Entwertung von Währungen angepriesen, da es ein festes Angebot und eine starke historische Performance aufweist. Trotz dieser Eigenschaften hat Bitcoin jedoch in letzter Zeit schlechter abgeschnitten als Gold, was Fragen über seine Wirksamkeit als Absicherung im aktuellen makroökonomischen Umfeld aufwirft.

In einer aktuellen Analyse argumentiert der Anlageexperte Karel Mercx von der niederländischen Beratungsfirma Beleggers Belangen, dass Bitcoin die Erwartungen als zuverlässige Absicherung gegen eine Währungsabwertung nicht erfüllt hat. Seiner Meinung nach war das aufschlussreichste Signal, dass sich Bitcoin selbst dann unterdurchschnittlich entwickelte, als US-Präsident Donald Trump öffentlich die Unabhängigkeit der Federal Reserve untergrub.

Gleichzeitig zeigen Daten von Goldman Sachs, dass Gold-ETFs immer noch nur einen Bruchteil des privaten Finanzvermögens ausmachen - eine Lücke, die das neue Produkt von Bitwise zu schließen scheint.

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