Der Tweet wurde vom Autor gelöscht.
Aber wir haben alles gespeichert 🙂.
Die Deutsche Bank weitet ihre Nutzung der Blockchain-basierten Infrastruktur von Ripple aus, um die traditionellen grenzüberschreitenden Zahlungssysteme zu überarbeiten. Die Initiative spiegelt einen breiteren Vorstoß unter großen Finanzinstituten wider, die alten Bankensysteme mithilfe der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zu modernisieren.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Der in Frankfurt am Main ansässige Kreditgeber plant, Ripple-gestützte Lösungen in den Bereichen Zahlungsverkehr, Devisenhandel und Verwahrung digitaler Vermögenswerte einzusetzen und signalisiert damit einen strukturellen Wandel in der Abwicklung internationaler Transaktionen.
Grenzüberschreitende Zahlungen wurden lange Zeit als langsam, teuer und abhängig von mehreren Korrespondenzbanken kritisiert. Herkömmliche SWIFT-basierte Überweisungen können Tage dauern, bis sie abgewickelt sind, wobei sich auf dem Weg dorthin verschiedene Gebühren anhäufen. Im Gegensatz dazu verspricht die Blockchain-gestützte Abwicklung eine nahezu sofortige Bestätigung und eine kontinuierliche Transaktionsverfolgung.
Die Deutsche Bank integriert Ripple Payments, um Werttransfers zwischen Institutionen zu rationalisieren, die Abhängigkeit von Zwischenhändlern zu verringern und die Abwicklungszyklen von Tagen auf Sekunden zu verkürzen. Die Bank beteiligt sich auch an einer breiteren, von SWIFT geleiteten Initiative zur Erforschung von Blockchain-gesteuerten Ledger-Systemen, an der mehr als 40 globale Finanzinstitute beteiligt sind.
Branchenschätzungen zufolge könnte die Einführung von DLT im globalen Zahlungsverkehr die Betriebskosten um bis zu 30 % senken, was in einem Markt, in dem jährlich Billionen von Dollar abgewickelt werden, einen erheblichen Effizienzgewinn darstellt. Eine schnellere Abwicklung ist besonders wichtig für Konten in mehreren Währungen und Devisenströme in Echtzeit, bei denen das Liquiditäts-Timing entscheidend ist.
Obwohl der Schritt die institutionelle Präsenz von Ripple in Europa stärkt, führt die Deutsche Bank XRP nicht selbst ein. Stattdessen verlässt sich der Kreditgeber auf den Software-Stack von Ripple für Messaging, Routing und Liquiditätsmanagement.
Die Infrastruktur von Ripple ermöglicht direkte Überweisungen zwischen Gegenparteien und bietet fälschungssichere Transaktionsaufzeichnungen, um die seit langem bestehenden Transparenzprobleme im globalen Bankwesen zu lösen. Der Ansatz unterstützt auch eine programmierbare Abwicklungslogik, die automatisierte Prozesse zur effizienteren Verwaltung von Liquiditäts- und Zahlungsströmen ermöglicht.
Aus Kreisen der Community ist zu hören, dass die Geheimhaltungsvereinbarungen im Zusammenhang mit den Partnerschaften von Ripple möglicherweise auslaufen, was den Weg für weitere institutionelle Ankündigungen ebnen könnte. Der Schwerpunkt der Deutschen Bank liegt jedoch weiterhin auf der Modernisierung der Infrastruktur und nicht auf der Integration von Token.
Über den Zahlungsverkehr hinaus entwickelt die Bank institutionelle Verwahrungsdienste für digitale Vermögenswerte, die die Sicherheitsvorkehrungen der traditionellen Wertpapiermärkte widerspiegeln sollen. Diese Expansion spiegelt die wachsende Nachfrage von institutionellen Kunden wider, die eine sichere Aufbewahrung digitaler Vermögenswerte innerhalb eines regulierten Rahmens wünschen.
Die tiefere Integration der Ripple-Technologie durch die Deutsche Bank unterstreicht die zunehmende Akzeptanz von Blockchain in der Finanzwelt. Die Strategie zielt darauf ab, Abwicklungszeiten zu verkürzen, Kosten zu senken und das Liquiditätsmanagement zu verbessern, ohne XRP direkt zu übernehmen. Insgesamt unterstreicht die Initiative, wie Distributed-Ledger-Lösungen den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und die Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte im globalen Bankwesen umgestalten.
Lesen Sie auch: SG-FORGE zapft XRP Ledger für Euro-Stablecoin-Expansion an