FED hält an den Zinsen fest und signalisiert künftige Änderungen der Politik
In seiner ersten Sitzung seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump hat der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) am Mittwoch bekannt gegeben, dass er den Leitzins bei 4,50 % belassen und das Tempo der quantitativen Straffung verlangsamen wird.
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Dieser Schritt wurde angesichts der Anzeichen eines stabilen Wirtschaftswachstums und eines soliden Arbeitsmarktes allgemein erwartet. Die US-Notenbank verwies jedoch auf die wachsende Unsicherheit bei den Wirtschaftsaussichten und stellte fest, dass die Inflation nach wie vor etwas erhöht" sei und dass die Fed bereit sei, ihre Politik bei Bedarf anzupassen, um ihr Doppelmandat - stabile Preise und maximale Beschäftigung - zu erfüllen.Ab April wird die Fed die monatliche Obergrenze für den Rückkauf von Staatsanleihen von 25 Milliarden Dollar auf 5 Milliarden Dollar senken, während sie die monatliche Obergrenze von 35 Milliarden Dollar für Agency-Schuldtitel und hypothekenbesicherte Wertpapiere beibehält. Diese bescheidene Änderung deutet darauf hin, dass die politischen Entscheidungsträger eine Lockerung der geldpolitischen Straffung anstreben, ohne vollständig zu akkommodierenden Maßnahmen überzugehen. Die Prognosen deuten auf zwei Zinssenkungen bis zum Jahresende hin, obwohl der Vorsitzende Jerome Powell einen "datenabhängigen" Ansatz bekräftigte.
Krypto-Sektor reagiert
Marktbeobachter beobachten aufmerksam das CME FedWatch-Tool, das die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Mai bei 16 % ansetzt und im Juni deutlich ansteigen lässt. Der Kryptosektor hat mit einem erneuten spekulativen Interesse reagiert, das die Hoffnung widerspiegelt, dass eine lockerere Geldpolitik den Risikoanlagen Auftrieb verleihen könnte. Analysten warnen jedoch, dass die Fed nur selten groß angelegte Stimulierungsmaßnahmen ergreift, es sei denn, die Zinssätze nähern sich dem Nullpunkt. Sollte es zu einer größeren Liquiditätsspritze kommen, könnte diese aus dem Ausland kommen, was auf die jüngsten fiskalischen Maßnahmen Chinas hindeutet. Auch die Handelspolitik spielt eine große Rolle. Trotz der öffentlichen Rufe von Präsident Trump nach Zinssenkungen bleibt die Fed in ihrem methodischen Ansatz standhaft. Die Zölle der US-Regierung auf mehrere Handelspartner, darunter Kanada, Mexiko und China, könnten die Preise in die Höhe treiben und die Inflationsaussichten erschweren. Für den Moment hat das FOMC eine vorsichtige Haltung signalisiert, indem es die Zinssätze unverändert gelassen hat, während es sich die Flexibilität bewahrt hat, die Politik anzupassen, wenn sich die globalen und nationalen Bedingungen entwickeln.
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