Die Prüfung des CLARITY Act durch den Senat könnte sich bis April verzögern.

Die Prüfung des CLARITY Act durch den Senat könnte sich bis April verzögern.
Der Vorsitzende des US-Senats sagt, dass das CLARITY-Gesetz wahrscheinlich nicht vor April verabschiedet wird

Der Mehrheitsführer im US-Senat, John Thune, sagte, dass das CLARITY-Gesetz, ein Gesetz, das Regeln für die Regulierung des Kryptowährungsmarktes aufstellen soll, wahrscheinlich nicht vor April den Bankenausschuss des Senats passieren wird. Laut Thune benötigen die Gesetzgeber zusätzliche Zeit, um die wichtigsten Bestimmungen der Gesetzgebung in Einklang zu bringen.

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Das CLARITY-Gesetz zielt darauf ab, einen umfassenden Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten zu schaffen und die Befugnisse der Regulierungsbehörden, die den Kryptomarkt überwachen, klar zu definieren. Das Repräsentantenhaus hat den Gesetzentwurf bereits vorangebracht, aber die Diskussionen im Senat sind noch nicht abgeschlossen.

Gründe für die Verzögerung

Eines der Haupthindernisse für das Vorankommen des CLARITY Act ist die Uneinigkeit zwischen Kryptounternehmen und dem traditionellen Bankensektor, insbesondere in der Frage, ob Stablecoins eine Rendite bieten dürfen.

Die Banken argumentieren, dass solche Produkte Einlagen aus dem traditionellen Finanzsystem abziehen könnten, wenn sie nicht ähnlichen regulatorischen Anforderungen unterliegen. Gleichzeitig glauben Beamte innerhalb der US-Regierung, dass regulierte Stablecoins tatsächlich neues globales Kapital in das US-Finanzsystem anziehen könnten, anstatt den Bankensektor zu schwächen.

Trotz des unsicheren Zeitrahmens sagen Analysten, dass die Verabschiedung des CLARITY Acts einer der wichtigsten Treiber für die Kryptoindustrie im Jahr 2026 werden könnte. Experten von JPMorgan stellen fest, dass klarere regulatorische Vorschriften institutionelle Investitionen anregen und die Beteiligung traditioneller Finanzinstitute am Kryptosektor ausweiten könnten.

Zuvor hatte auch Präsident Donald Trump die Verabschiedung des CLARITY-Gesetzes unterstützt und es als den nächsten Schritt nach der Verabschiedung des GENIUS-Gesetzes bezeichnet, das einen ersten Schritt in Richtung einer umfassenden US-Politik für digitale Vermögenswerte darstellt.

Warum das CLARITY-Gesetz für die Kryptoindustrie wichtig ist

Das CLARITY-Gesetz gilt weithin als eine der wichtigsten Gesetzesinitiativen zur Schaffung eines klaren Regulierungsrahmens für den US-Kryptomarkt. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, festzulegen, welche digitalen Vermögenswerte als Wertpapiere und welche als Waren eingestuft werden sollten, und gleichzeitig die Rollen der wichtigsten Regulierungsbehörden, einschließlich der SEC und der CFTC, zu klären.

Seit mehreren Jahren hat das Fehlen klarer regulatorischer Vorschriften zu einer erheblichen Rechtsunsicherheit für Kryptounternehmen und Investoren geführt. Wenn der CLARITY Act verabschiedet wird, könnte er klarere Richtlinien für die Branche schaffen und möglicherweise die Tür für eine stärkere Beteiligung von Banken, Investmentfonds und börsennotierten Unternehmen am Krypto-Ökosystem öffnen.

Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass das CLARITY-Gesetz Ende März vom Senat geprüft worden sein könnte.

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