JPMorgan sagt, dass der CLARITY Act die Zukunft des Kryptomarktes und institutionelle Zuflüsse prägen wird.

JPMorgan sagt, dass der CLARITY Act die Zukunft des Kryptomarktes und institutionelle Zuflüsse prägen wird.
JPMorgan unterstützt regulatorische Klarheit als Katalysator für Wachstum

JPMorgan ist der Ansicht, dass die künftige Entwicklung digitaler Vermögenswerte weniger von technischen Charts als vielmehr von Entscheidungen in Washington abhängt. In einer aktuellen Research-Notiz sagte die Bank, dass die US-Gesetzgebung zur Marktstruktur der wichtigste Treiber für eine nachhaltige Krypto-Erholung vor Jahresende werden könnte.

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Laut Bloomberg, das sich auf Analysten von JPMorgan beruft, könnte die Verabschiedung einer umfassenden Gesetzgebung die Haltung von Großinvestoren bereits in der zweiten Jahreshälfte verändern. Die Bank betonte, dass es nicht um die kurzfristige Preisdynamik oder die makroökonomischen Bedingungen geht, sondern um die Beseitigung der Rechtsunsicherheit.

CLARITY Act und die institutionelle Barriere

Wenn der Kongress bis Mitte des Jahres eine umfassende Regulierung der Marktstruktur beschließt, würde die Branche etwas bekommen, was ihr lange gefehlt hat - klar definierte Regeln. Damit könnte das Haupthindernis beseitigt werden, das große Fonds davon abhält, ihr Engagement in digitalen Vermögenswerten zu erhöhen.

"Im Falle der Verabschiedung wird dieses Gesetz die Marktstruktur umgestalten, für regulatorische Klarheit sorgen, die Regulierung durch Durchsetzung beenden, die Tokenisierung fördern und eine breitere institutionelle Beteiligung erleichtern", so die Bank.

In den letzten Jahren haben sich die Bundesaufsichtsbehörden mehr auf Durchsetzungsmaßnahmen als auf die formale Regelsetzung verlassen. Dies hatte zur Folge, dass Börsen, Token-Emittenten und Verwahrer in einem unsicheren Compliance-Umfeld agieren mussten. Für institutionelle Anleger bestand die Herausforderung nicht nur in der Volatilität, sondern auch in dem Risiko, ohne klare regulatorische Grenzen zu operieren.

Das CLARITY Act hat bereits das Repräsentantenhaus passiert, aber die Fortschritte im Senat haben sich verlangsamt. Die Gesetzgeber sind nach der Verabschiedung des CLARITY Act, der einen bundesweiten Rahmen für die Emission von Stablecoins schafft und im Juli von Präsident Donald Trump unterzeichnet wurde , weiterhin über ungelöste Fragen gespalten.

Stablecoin-Belohnungen und politischer Streit

Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob es Kryptoplattformen erlaubt sein sollte, Nutzer für das Halten von Stablecoins zu belohnen. Die Banken argumentieren, dass solche Anreize den Abfluss von Einlagen aus dem traditionellen Bankensystem beschleunigen könnten. Krypto-Firmen entgegnen, dass Beschränkungen die etablierten Finanzinstitute auf unfaire Weise schützen würden.

Die Spannungen eskalierten im Januar, als der CEO von Coinbase , Brian Armstrong, seine Unterstützung für eine Version des Gesetzentwurfs zurückzog, was zu erneuten Verhandlungen, einschließlich Treffen im Weißen Haus, führte. Armstrong sagte später, dass Fortschritte erzielt worden seien, obwohl noch keine endgültige Einigung erzielt wurde. Auch der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse , äußerte die Hoffnung auf einen Kompromiss bis Mitte des Jahres.

Warum dies für den Markt wichtig ist

Die Position von JPMorgan ist weiterhin an Bedingungen geknüpft. Ohne Gesetzesänderungen wird die regulatorische Unsicherheit weiterhin große institutionelle Zuflüsse begrenzen. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, könnten Großanleger klarere Richtlinien zur Einhaltung der Vorschriften und mehr Vertrauen in die Risikoallokation erhalten.

Die Einführung von Bitcoin-Spot-ETFs im Januar 2024 hat gezeigt, wie schnell die Nachfrage steigen kann, wenn die strukturellen Hindernisse fallen. Die Fonds zogen im ersten Jahr Nettozuflüsse in Höhe von mehreren Milliarden Dollar an. Umfassende Marktstrukturgesetze könnten diese Wirkung über ETFs hinaus auf Tokenisierung, Verwahrungsdienstleistungen und Handelsinfrastrukturen ausweiten.

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