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Die Kryptowährungsbörse KuCoin hat ihren Streit mit der U.S. Commodity Futures Trading Commission beigelegt und einer Strafe von 500.000 Dollar zugestimmt. Die Entscheidung schließt das Zivilverfahren der CFTC ab und unterstreicht gleichzeitig, dass der Druck der US-Regulierungsbehörden auf Offshore-Krypto-Plattformen breit und anhaltend ist.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Wie die CFTC mitteilte, hat das US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York eine Einigungsverfügung gegen Peken Global Limited, die Muttergesellschaft von KuCoin, erlassen. Im Rahmen der Vereinbarung wird das Unternehmen eine zivilrechtliche Geldstrafe in Höhe von 500.000 US-Dollar zahlen, womit alle Forderungen der Behörde in diesem Fall erledigt sind. Peken Global stimmte dem Vergleich zu, ohne die Feststellungen der Aufsichtsbehörde zuzugeben oder zu bestreiten
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Die CFTC sagte, KuCoin habe US-Kunden von Juli 2019 bis Juni 2023 Rohstoffderivate und gehebelte Transaktionen ohne die erforderliche Registrierung angeboten. In ihrer Beschwerde vom März 2024 beschuldigte die Aufsichtsbehörde das Unternehmen, außerbörsliche Warentermingeschäfte zu tätigen, Aufträge anzunehmen, ohne sich als Terminkommissionshändler zu registrieren, und kein wirksames Kundenidentifikationsprogramm zu unterhalten. Peken Global verzichtete auch auf eine Entschädigung oder Rückzahlung der im betreffenden Zeitraum erzielten Gewinne, da die CFTC das Unternehmen zur freiwilligen Zusammenarbeit bei den Ermittlungen aufrief.
Eine weitere Bedingung des Vergleichs verbietet es KuCoin, in den USA ansässigen Personen Zugang zum Handel auf der Plattform zu gewähren, es sei denn, das Unternehmen lässt sich bei der CFTC als ausländischer Handelsplatz registrieren. In der Praxis bedeutet dies einen weitgehenden Rückzug der Börse vom US-Markt.
Der Fall KuCoin zeigt, dass die US-Regulierungsbehörden die Durchsetzung weiterhin nach Bereichen aufteilen: Die CFTC konzentriert sich auf Derivate und rohstoffbezogene Aktivitäten, während das Justizministerium auf die Einhaltung von Lizenzen und die Bekämpfung von Geldwäsche abzielt.
Der Fall sendet eine deutliche Botschaft an globale Kryptobörsen: Die Bedienung von US-Nutzern ohne Registrierung und strenge Compliance-Verfahren bleibt eines der teuersten rechtlichen Risiken in der Branche.
In einem früheren Bericht haben wir darauf hingewiesen, dass KuCoin eine 1 Mio. USDT-Futures-Airdrop-Kampagne gestartet hat.