Bitcoin steht angesichts des Marktdrucks kurz vor einer seltenen sechsmonatigen Verlustserie

Bitcoin steht angesichts des Marktdrucks kurz vor einer seltenen sechsmonatigen Verlustserie
Bitcoin rutscht erneut auf sechs Monatsverluste in Folge zu

Bitcoin nähert sich einer sechsmonatigen Pechsträhne. Eine solche Periode hat es bisher nur einmal gegeben - von August 2018 bis Januar 2019.

Höhepunkte

  • Bitcoin steht vor einer seltenen sechsmonatigen Verlustserie, wie sie zuletzt 2018-2019 zu beobachten war
  • Makroökonomische Unsicherheit und Fed-Politik belasten die Kryptomärkte
  • BTC bleibt 47% unter dem ATH, da die Bedenken der Anleger wachsen

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Wird sich der Negativrekord wiederholen?

Laut Coindesk steht Bitcoin wenige Stunden vor Ende des Monats März kurz davor, seinen sieben Jahre alten Anti-Rekord zu wiederholen, als BTC sechs Monate in Folge rückläufig war.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist der Bitcoin-Kurs in den letzten 24 Stunden um 0,7 % gesunken und notiert bei rund 66.900 $. Ein Tagesschluss über $67.300 würde Bitcoin erlauben, den März mit einem leichten Plus zu beenden. Geopolitische Risiken und makroökonomische Unsicherheit machen jedoch einen zweiten sechsmonatigen Abschwung in der Geschichte von Bitcoin immer wahrscheinlicher.

Preisdynamik über 6 Monate. Quelle: TradingView

Daten von Coinglass zeigen, dass Bitcoin im Oktober um 4%, im November um 18% und im Dezember um 3% gefallen ist. Der Abwärtstrend setzte sich bis ins Jahr 2026 fort, mit Rückgängen von 10 % im Januar und 15 % im Februar. Am letzten Tag des Monats März pendelt Bitcoin zwischen Gewinnen und Verlusten. Gleichzeitig liegt er immer noch 47 % unter seinem Allzeithoch, und seine künftige Entwicklung macht den Anlegern weiterhin Sorgen.

Unvorhersehbare Situation

Die anhaltenden geopolitischen Spannungen - einschließlich der Konflikte im Nahen Osten und der Instabilität in mehreren Schwellenländern - üben spürbaren Druck auf den Kryptomarkt aus. Unter solchen Bedingungen neigen die Anleger dazu, ihr Engagement in Risikoanlagen wie Bitcoin zu reduzieren und ihr Kapital in sicherere Instrumente wie Gold und US-Staatsanleihen umzuschichten.

Gleichzeitig bleibt die makroökonomische Situation in den Vereinigten Staaten ein Schlüsselfaktor für den Kryptomarkt. Trotz der Erwartung einer Lockerung der Geldpolitik agiert die US-Notenbank aufgrund des anhaltenden Inflationsdrucks zurückhaltend. Verzögerungen bei den Zinssenkungen begrenzen die Liquiditätszuflüsse in die Finanzmärkte und verringern den Appetit der Anleger auf Kryptoanlagen, was den aktuellen Abwärtstrend verstärkt.

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