Coinbase meldet, dass ein Kompromiss zum CLARITY Act kurz bevorsteht
Coinbase hat einen bedeutenden Fortschritt bei der Verabschiedung des CLARITY Act gemeldet, einem wichtigen Gesetzesentwurf zur Regulierung des Kryptowährungsmarktes in den USA. Laut Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, stehen die US-Gesetzgeber kurz davor, eine Einigung über die wichtigsten Elemente des Gesetzesentwurfs zu erzielen, und es wird erwartet, dass er bald im Senat geprüft wird. Ein konkreter Termin für die Abstimmung steht jedoch noch nicht fest.
Höhepunkte
- Der CLARITY Act, ein Gesetzentwurf zur Regulierung des Kryptowährungsmarktes, steht kurz vor der Verabschiedung durch den Senat.
- Das Hauptproblem: Stablecoin-Renditen bleiben ein großer Streitpunkt.
- Der Chief Legal Officer von Coinbase erklärte, dass die Gesetzgeber kurz davor stehen, eine Einigung zu erzielen.
- Die Überprüfung des Gesetzes durch den Senat hat sich verzögert, aber eine Abstimmung wird bald erwartet.
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Fortschritte bei der Regulierung des Kryptowährungsmarktes
Das CLARITY-Gesetz ist ein entscheidender Schritt zur Schaffung eines klaren und kohärenten Regulierungsrahmens für digitale Vermögenswerte in den USA. Grewal erklärte, dass der Gesetzentwurf vorankommt und wahrscheinlich zur Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats vorgelegt wird. Er wies auch darauf hin, dass der Gesetzentwurf dem Senat zur Abstimmung vorgelegt werden könnte, sobald der Streit über die Renditen von Stablecoins beigelegt ist.
Einer der verbleibenden Hauptstreitpunkte in den Verhandlungen ist die Frage, ob es den Stablecoin-Emittenten erlaubt sein sollte, ihren Nutzern Renditen oder ähnliche Belohnungen anzubieten. Diese Frage hat die Prüfung des Gesetzentwurfs durch den Bankenausschuss des Senats verzögert.
Streit um Stablecoin-Renditen
Die Debatte über die Rendite von Stablecoins verzögert die Verabschiedung des Gesetzentwurfs weiterhin. Die US-Banken drängen auf Beschränkungen und behaupten, dass solche Anreize Einlagen von traditionellen Finanzinstituten abziehen und das Bankensystem stören könnten. Grewal hat diese Befürchtungen widerlegt und erklärt, dass es keine Beweise für die Befürchtung gibt, dass Banken aufgrund von Stablecoin-Anreizen Einlagen abziehen.
In einem Interview mit Fox Business betonte Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, dass die Gesetzgeber trotz der anhaltenden Debatten "sehr nahe an einer Einigung" sind, was einen wichtigen Schritt in Richtung eines Gesetzesvorhabens darstellt.
Wie geht es nun weiter?
Der Gesetzentwurf wurde im Juli 2025 vom US-Repräsentantenhaus verabschiedet, aber seine Prüfung durch den Senat hat sich verzögert. Im Januar 2026 verschob der Vorsitzende des Bankenausschusses des Senats, Tim Scott, die geplante Prüfung des CLARITY Act. Dieser Gesetzentwurf verspricht ein entscheidender Schritt bei der Einführung von Bundesvorschriften für digitale Vermögenswerte und Kryptowährungen zu sein.
Die Frage der Stablecoin-Renditen bleibt einer der letzten großen ungelösten Punkte, aber ihre Lösung könnte den Weg für den Erfolg des Gesetzes ebnen. Wenn die Unstimmigkeiten ausgeräumt sind, könnte der Senat in naher Zukunft abstimmen.
Bedeutung für den Markt für Kryptowährungen
Die Verabschiedung des CLARITY-Gesetzes wird für die Kryptowährungsbranche in den USA von entscheidender Bedeutung sein. Das Gesetz wird einen einheitlichen Rechtsrahmen für die Regulierung digitaler Vermögenswerte schaffen und Investoren und Nutzern Transparenz und Stabilität bieten.
Es wird auch die Grundlage für eine föderale Aufsicht über die Kryptowährungsmärkte schaffen und mehr Klarheit für Kryptowährungsplattformen und Nutzer bieten. Die laufende Debatte über Stablecoin-Renditen kann die endgültige Verabschiedung des Gesetzes nachhaltig beeinflussen, aber der Fortschritt im Senat ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer stabilen rechtlichen Grundlage für digitale Vermögenswerte.
Zuvor berichteten wir, dass Scaramucci davor warnt, dass der Kryptomarkt vor Volatilität steht, da der CLARITY Act ins Stocken gerät.
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