Kryptomarkt-Zusammenfassung: Bitcoin fällt unter 77.000 $, da Ölpreise und Treasury-Renditen Risikoanlagen unter Druck setzen
Der Kryptomarkt geriet am Montag erneut unter Druck. Bitcoin fiel unter die Marke von 77.000 $, während Ethereum einen noch stärkeren Rückgang verzeichnete. Der Ausverkauf wurde durch steigende Ölpreise und höhere US-Treasury-Renditen angetrieben, was die Vorsicht der Anleger erhöhte und Risikoanlagen belastete.
Höhepunkte
- Bitcoin fiel unter 77.000 $ und notiert derzeit bei etwa 76.886 $ (-1,6 % in 24 Stunden).
- Ethereum sank auf 2.118 $ (-3,1 % täglich).
- Der Crypto Fear & Greed Index steht bei 28 (tiefe Angstzone, weiterhin sinkend).
- Haupttreiber: steigende Ölpreise und höhere Treasury-Renditen bei hartnäckigen Inflationserwartungen.
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Markt-Snapshot
Seit Montagmorgen in Asien notierte Bitcoin (BTC) bei rund 76.886 $, was einem Rückgang von 1,6 % in den letzten 24 Stunden und fast 4,9 % in der Woche entspricht.
Ethereum (ETH) fiel auf 2.118 $, ein Verlust von 3,1 % an einem Tag und 9,2 % über sieben Tage.
Der Crypto Fear & Greed Index sank auf 28, verharrt damit tief in der Angstzone und setzt seinen Abwärtstrend fort. Dies spiegelt die wachsende Vorsicht der Anleger und die begrenzten Erwartungen an eine kurzfristige geldpolitische Lockerung durch die Federal Reserve wider.
Makroökonomischer Druck nimmt zu
Die Korrektur entfaltete sich vor einem herausfordernden makroökonomischen Hintergrund. Steigende Ölpreise, befeuert durch geopolitische Spannungen, haben die Inflationssorgen verstärkt, während steigende Treasury-Renditen die Opportunitätskosten für das Halten nicht-verzinslicher Anlagen wie Bitcoin erhöht haben. Da die Märkte nun weniger Zinssenkungen der Fed einpreisen, geraten spekulative Anlagen unter Druck.
In diesem Umfeld verhalten sich Kryptowährungen wie klassische Risikoanlagen – sie sinken stark, wenn sich die Finanzbedingungen verschärfen und Inflationsängste wieder aufflammen.
Makrokräfte dominieren erneut das Krypto-Sentiment
Der Rückgang am Montag erinnert daran, wie eng Kryptowährungen weiterhin an globale makroökonomische Trends gebunden sind. Solange sich Anleger über eine anhaltende Inflation und verzögerte Zinssenkungen sorgen, bleiben Bitcoin und andere digitale Assets wahrscheinlich anfällig für starke Bewegungen.
Während das langfristige Argument für Kryptowährungen für viele intakt bleibt, wird die kurzfristige Preisentwicklung weiterhin von den traditionellen Finanzmärkten diktiert. Die kommenden Handelssitzungen werden entscheidend dafür sein, ob sich der Markt auf dem aktuellen Niveau stabilisieren kann oder weiterem Abwärtstdruck ausgesetzt ist.
In einem früheren Bericht wiesen wir darauf hin, dass Bitcoin und Ethereum unter Druck gerieten, da Optionen im Wert von 2,6 Milliarden $ auslaufen.
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