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Aerodrome, die größte dezentrale Börse im Base-Netzwerk, bereitet ein umfassendes Upgrade vor. Das Projekt plant, sein derzeitiges Abstimmsystem für die Liquiditätsallokation durch einen Mechanismus zu ersetzen, der Nutzer für die Vorhersage der künftigen Kapitalnachfrage belohnt.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Der neue Mechanismus namens Predictive Allocation soll im Juli an den Start gehen. Er wird das wöchentliche Abstimmsystem ersetzen, das seit dem Start der Plattform genutzt wird.
Predictive Allocation soll diesen Ansatz ändern. Anstatt Anreize in Pools zu lenken, die bereits Gebühren generieren, werden Teilnehmer dafür belohnt, dass sie korrekt identifizieren, wo in Zukunft Liquidität benötigt wird.
Das Projekt ist überzeugt, dass dieser Mechanismus es ermöglicht, Kapital effizienter in vielversprechende Marktsegmente zu lenken, noch bevor eine anhaltende Nachfrage entsteht.
Wenn ein Teilnehmer die künftige Nachfrage korrekt antizipiert und dem entsprechenden Pool Liquidität zuweist, erhält er einen größeren Anteil an den Einnahmen, die dieser Markt letztendlich generiert.
Die Entwickler glauben, dass dieser Ansatz die Kapitalallokation im gesamten DeFi-Ökosystem verbessern könnte. Sie erwarten zudem, dass er professionelle Trader, Market Maker und neue Kategorien von Teilnehmern anzieht.
Aerodrome ist besonders optimistisch, was die Gewinnung von KI-Agenten angeht, die kontinuierlich Marktdaten analysieren und automatisch Entscheidungen zur Liquiditätsallokation treffen könnten.
Den Entwicklern zufolge könnte das Konzept schließlich weit über den Handel mit digitalen Assets hinaus eingesetzt werden. In Zukunft könnte die Technologie dabei helfen, Kapital über Projekte, Protokolle und Investitionsmöglichkeiten hinweg zu verteilen.
Der Ansatz von Aerodrome weist Ähnlichkeiten mit Prognosemärkten auf, deren Beliebtheit in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Befürworter argumentieren, dass finanzielle Anreize den Teilnehmern helfen, Informationen effizienter aufzudecken und die Wahrscheinlichkeit künftiger Ereignisse genauer einzuschätzen als herkömmliche Prognosemethoden.
Aus diesem Grund erlauben Plattformen wie Polymarket und Kalshi die Teilnahme von Personen mit nicht-öffentlichen Informationen. Verfechter des Modells argumentieren, dass solche Aktivitäten die Märkte nicht verzerren, sondern stattdessen helfen, neue Informationen schneller einzubeziehen und die Prognosegenauigkeit zu verbessern.
Zuvor hatte die US-Börsenaufsicht CFTC (Commodity Futures Trading Commission) vorgeschlagen, die Vorschriften für diesen Sektor zu überarbeiten. Der Vorschlag umfasst Ereigniskontrakte, die an politische Entwicklungen, militärische Konflikte und andere Angelegenheiten von öffentlichem Interesse gebunden sind.