HyperFund-Promoter bekennt sich im 1,8-Milliarden-Dollar-Kryptobetrugsfall schuldig

HyperFund-Promoter bekennt sich im 1,8-Milliarden-Dollar-Kryptobetrugsfall schuldig
HyperFund-Promoter bekennt sich schuldig

Der Kryptowährungs-Promoter Rodney Burton, besser bekannt als „Bitcoin Rodney“, hat sich im Zusammenhang mit dem HyperFund-Schneeballsystem schuldig bekannt. Laut US-Behörden sammelte das Projekt rund 1,8 Milliarden US-Dollar ein, indem es sich als hochrentierliche Investmentplattform darstellte.

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Gemäß einer Mitteilung der US-Staatsanwaltschaft bekannte sich Burton im Rahmen einer Verständigung der Verschwörung zum Betrieb eines nicht lizenzierten Geldtransfergeschäfts für schuldig.

HyperFund agierte als Schneeballsystem

Die Staatsanwaltschaft wirft Burton vor, HyperFund beworben und Anlegergelder über Unternehmen geleitet zu haben, die als Beratungsfirmen getarnt waren, in Wirklichkeit aber als Zahlungsintermediäre dienten. Ermittler geben an, dass Burton mindestens 7,85 Millionen US-Dollar aus dem System erhalten hat.

Laut Staatsanwaltschaft verkaufte HyperFund „Mitgliedschaften“, die passive Renditen von 0,5 % bis 1 % pro Tag versprachen, bis die Anleger ihre ursprünglichen Einlagen verdoppelt oder verdreifacht hatten.

Die Plattform behauptete, die Renditen seien durch groß angelegtes Kryptomining abgesichert. Ermittler erklären jedoch, dass die beworbene Mining-Infrastruktur nie existierte und die Plattform bereits 2021 begann, Auszahlungen einzuschränken.

Burtons Urteilsverkündung ist für den 23. Juli 2026 geplant. Ihm droht eine Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis.

Verluste durch Kryptobetrug steigen weiter an

Der HyperFund-Fall fällt in eine Zeit wachsender Verluste durch kryptobezogenen Betrug.

Laut FBI verloren Amerikaner im Jahr 2025 etwa 11,4 Milliarden US-Dollar durch Kryptowährungsbetrug. Die Behörde erhielt mehr als 181.000 entsprechende Beschwerden, wobei Anlagebetrug mit rund 7,2 Milliarden US-Dollar erneut den größten Anteil an den Verlusten ausmachte.

Zuvor hatten indische Behörden eine Gruppe von Personen wegen eines Kryptobetrugssystems mit gefälschten Coinbase-Websites angeklagt. Ermittler werfen den Verdächtigen vor, mehr als 20 Millionen US-Dollar gestohlen zu haben, indem sie sich über Phishing-Seiten, die die Kryptobörse imitierten, Zugang zu Nutzerkonten verschafften.

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