-8,10 % für Arbitrum, da die Gebührenerträge auf Jahrestiefststände sinken

-8,10 % für Arbitrum, da die Gebührenerträge auf Jahrestiefststände sinken
Arbitrum fällt heute um 8,1%

Arbitrum (ARB) wird nach einem Rückgang von 8,1 % in der letzten Sitzung bei 0,0783 $ gehandelt. Das Asset bleibt unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten und steht damit im Einklang mit einem deutlichen täglichen Abwärtsdruck.

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Höhepunkte

  • Der in Arbitrum hinterlegte Gesamtwert ist in den letzten drei Monaten um über 40 % gesunken, was auf eine schwache Netzwerkaktivität und rückläufige Gebührenerlöse zurückzuführen ist.
  • Laufende Token-Freigaben haben das zirkulierende Angebot und den Verkaufsdruck erhöht und das Vertrauen der Anleger trotz prominenter Werbeaktionen weiter geschwächt.
  • ARB/USD handelt deutlich unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten, mit starkem Abwärtsmomentum und einer erwarteten Spanne von 0,0764–0,0846 $ für die nächsten Tage.

Vertrauen verschlechtert sich angesichts Netzwerkverkleinerung und Tokenfreigaben

Der jüngste Rückgang der Netzwerkaktivität von Arbitrum hat dazu geführt, dass der Total Value Locked in den letzten drei Monaten um mehr als 40 % gesunken ist, während jährliche Tiefststände bei den Gebühreneinnahmen die nachlassende Nachfrage und das geringere Protokoll-Engagement unterstreichen. Diese Schrumpfung der Kernkennzahlen, gepaart mit laufenden geplanten Tokenfreigaben, die das zirkulierende Angebot erhöht und zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugt haben, spiegelt ein herausforderndes Umfeld für das Marktvertrauen wider. Obwohl ein Werbeauftritt von Mike Tyson in einer Rain Trade-Kampagne im Arbitrum-Netzwerk von Benzinga berichtet wurde, haben breitere Abflüsse von Nutzern und Kapital die Stimmung belastet.

Arbitrum asset chart
Arbitrum Kursentwicklung. Quelle: TradingView.

Abwärtsdynamik hält an mit überverkauften Signalen und wichtigen Widerständen

Im Stundenchart wird ARB/USD unterhalb des MA-20 bei 0,0835 $, des MA-50 bei 0,0837 $ und deutlich unterhalb des langfristigen MA-200 bei 0,1328 $ gehandelt. Die Ichimoku Kijun-Linie liegt bei 0,0832 $ und fungiert als unmittelbarer Widerstand. Momentum-Indikatoren zeigen ein negatives Setup: MACD steht auf Verkauf, ADX ist neutral. RSI liegt bei 23,0, sowohl Stoch RSI als auch CCI befinden sich im überverkauften Bereich. BBP bestätigt die starke Dominanz der Verkäufer, und der Awesome Oscillator unterstützt die vorherrschende negative Tendenz.

Kurzfristige Erholungen möglich, während bärische Volatilität den Ausblick dominiert

In den nächsten 2–3 Handelstagen dürfte ARB/USD volatil innerhalb einer typischen Spanne von 0,0764 $ bis 0,0846 $ bleiben. Während überverkaufte Oszillatoren auf eine kurzfristige Erholung hindeuten, spricht die aktuelle Dynamik klar für eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Jegliche Konsolidierung dürfte zwischen diesen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus stattfinden; ein Ausbruch über den Widerstand könnte Versuche in Richtung des oberen Bereichs auslösen, während ein Bruch unter die Unterstützung das Risiko einer beschleunigten Abwärtsbewegung birgt.

Anton Kharitonov, Analyst bei der Traders Union, hebt den starken Rückgang der Netzwerkaktivität von Arbitrum und die anhaltende Schwäche seiner Fundamentaldaten hervor. Er stellt fest, dass weitere Token-Freigaben den Verkaufsdruck erhöhen, während technische Indikatoren die Dominanz der Verkäufer bestätigen. Prominente Unterstützungen heben die Stimmung zwar kurzfristig, haben jedoch angesichts der anhaltenden Abflüsse nur begrenzte Wirkung. „Solange sich Nachfrage und Netzwerkaktivität nicht erholen, bleibe ich hinsichtlich der Aussichten von ARB vorsichtig.“

Zuvor wurde berichtet, dass Arbitrum anhaltendem bärischen Druck ausgesetzt war, trotz Wachstum des Ökosystems und gestiegenem institutionellen Interesse. Das aktuelle Umfeld aus schwächerer Netzwerkaktivität und anhaltender Verkaufsdynamik verstärkt den vorherrschenden Abwärtstrend, wobei Händler auf eine entscheidende Reaktion an der Unterstützungszone bei 0,0764 $ achten sollten, da weitere Schwäche zu beschleunigten Verlusten führen könnte.

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