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Elon Musk bereitet die Erweiterung von X zu einer Finanzplattform namens X Money vor, mit dem Ziel, Zahlungen, Investment-Tools und Social-Media-Aktivitäten in einem einzigen Ökosystem zu vereinen. Die Initiative könnte es Nutzern schließlich ermöglichen, Aktien und Kryptowährungen direkt aus Posts und Timelines heraus zu handeln.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Dieser Schritt markiert einen der bisher ehrgeizigsten Versuche, soziale Medien in großem Stil mit Finanzdienstleistungen zu verschmelzen. Während der erste Rollout voraussichtlich auf Fiat-Zahlungen fokussiert ist, umfasst die langfristige Roadmap die Integration digitaler Assets und umfassenderer Investment-Funktionen.
Gemäß den zum Projekt geteilten Details wird X Money als Zahlungs- und Geldtransfersystem starten, wobei regulatorische Genehmigungen bereits in mehr als 40 US-Bundesstaaten gesichert wurden. Die Plattform wird als zentrale Finanzschicht innerhalb des breiteren X-Ökosystems positioniert.
Ein Schlüsselfeature in der Entwicklung sind Smart Cashtags, die es Nutzern ermöglichen würden, Asset-Charts einzusehen und Kauf- oder Verkaufsaufträge direkt unter Posts zu spezifischen Aktien oder Kryptowährungen auszuführen. Das Konzept soll die Reibung zwischen Finanz-Content und Ausführung reduzieren.
Die Krypto-Integration wird weiterhin geprüft, wobei Dogecoin zu den für einen potenziellen Support diskutierten digitalen Assets gehört. Es wird jedoch erwartet, dass der erste Einsatz traditionelle Währungen priorisiert, bevor eine Erweiterung auf Krypto und breitere Investmentprodukte erfolgt.
Elon Musk hat wiederholt das langfristige Ziel von 1 Milliarde Nutzern für X erklärt, wobei X Money als zentrale Komponente dieser Strategie positioniert ist. Bei vollständiger Umsetzung würde die Plattform Messaging, Zahlungen, Investitionen und die Monetarisierung für Creator in einer einzigen Oberfläche vereinen.
X ist Teil einer breiteren Unternehmensstruktur, die xAI und SpaceX umfasst, wobei das kombinierte Ökosystem mit rund 1,25 Billionen Dollar bewertet wird. Interne Finanzströme über Dienste wie Starlink-Zahlungen und Creator-Trinkgelder auf X sollen im Laufe der Zeit über das neue System geleitet werden.
Der Ansatz spiegelt einen breiteren Trend hin zu „Super-App“-Modellen wider, bei denen sich Kommunikationsplattformen zu Finanz-Hubs entwickeln, ähnlich wie WeChat in China, aber auf globaler Ebene.
Das Projekt könnte die Art und Weise, wie Nutzer mit Finanzmärkten interagieren, neu gestalten, indem Barrieren zwischen Information und Ausführung abgebaut werden. Im Erfolgsfall würde es Social-Media-Feeds in aktive Trading-Umgebungen verwandeln und den Wettbewerb sowohl im Fintech- als auch im Brokerage-Sektor verschärfen.
Es wirft zudem Fragen zur Regulierung und Marktstruktur auf. Wenn Nutzer mit einem Klick von einem viralen Post zu einem Kauf- oder Verkaufsauftrag gelangen können, könnten Plattformen wie X mehr Einfluss auf das Handelsverhalten von Privatanlegern, die Preisdynamik und die Risikobereitschaft der Investoren gewinnen. Dies dürfte die Aufmerksamkeit der Finanzaufsichtsbehörden erhöhen, insbesondere wenn Krypto-Assets, Brokerage-Funktionen und social-media-getriebene Marktkommentare Teil desselben Produkts werden.
Wir haben auch darüber berichtet, wie Musk sein Vermögen mit Elektroautos, dem Weltraum und KI aufgebaut hat.