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Ein kürzlich aufgetretener Exploit im Zusammenhang mit dem Pectra EIP-7702-Upgrade von Ethereum hat rund 100 WLFI-Wallets kompromittiert und damit neue Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der neu verteilten World Liberty Fi (WLFI)-Token geweckt.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Berichten des Blockchain-Sicherheitsunternehmens SlowMist zufolge wurden erhebliche Summen abgezogen, da böswillige Akteure Phishing-Links und Wallet-Berechtigungen nutzten, um Gelder abzuschöpfen.
Wie Cryptopolitan berichtete, fiel der Vorfall mit der mit Spannung erwarteten Verteilung von WLFI zusammen, die die Ethereum-Gasgebühren auf über 100 gWei ansteigen ließ. Nach der Freischaltung sank der WLFI-Kurs auf 0,21 US-Dollar, was sowohl den starken Verkaufsdruck als auch das erschütterte Vertrauen der Anleger widerspiegelt.
- Rund 100 WLFI-Brieftaschen wurden kompromittiert: Verbindung zu Pectra EIP-7702 Berechtigungen und Phishing-Exploits.
- WLFI-Token-Preis bricht ein: Fiel nach dem Ausschüttungsereignis und den ersten Verkäufen auf bis zu 0,21 $.
- Nicht der WLFI-Vertrag selbst: Die Verluste stammten aus den Wallets der Nutzer, nicht aus dem Smart Contract des Tokens.
- Whale Trading erhöht die Volatilität: Einige große Inhaber verkauften schnell, während andere versprachen, den Token zu halten.
Das Pectra-Upgrade EIP-7702 ermöglicht es Wallets, Smart Contracts vorab zu genehmigen, was ursprünglich dazu gedacht war, Interaktionen zu rationalisieren. In der Praxis wurden die Nutzer jedoch durch Phishing-Links dazu verleitet, bösartigen Apps Zugriff zu gewähren, so dass Hacker WLFI-Token und andere Vermögenswerte abziehen konnten. Automatisierte "Sweeper"-Verträge, die vor der Verteilung vorbereitet wurden, zielten auf Konten ab, sobald die Token eintrafen.
Obwohl etwa 100 Geldbörsen betroffen waren, ist der Kern des WLFI-Token-Vertragsweiterhin intakt. Sicherheitsexperten betonten, dass Angreifer immer noch Zugang zu kompromittierten privaten Schlüsseln benötigen, was Phishing zu einem kritischen Faktor macht.
Die Verteilung von WLFI, eines der größten Token-Ereignisse der letzten Zeit in Ethereum, sollte die Reichweite des Tokens auf über 83.000 Wallets erweitern. Stattdessen wurde sie zu einem viel beachteten Ziel. Die Sicherheitslücke erregte sofortige Aufmerksamkeit, aber die Organisatoren haben noch keine Abhilfemaßnahmen wie das Einfrieren von Geldern oder die Neuausgabe von Token angekündigt.
Um die Marktvolatilität zu erhöhen, verkauften Whale-Investoren kurz nach der Freischaltung Teile ihrer Allokationen. Während Personen wie Justin Sun sagten, dass sie bleiben würden, realisierten andere Whales frühe Gewinne und verstärkten den Preisverfall von WLFI.

WLFI-Kursdynamik. Quelle: Coingecko
Trotz des Rückschlags ist die Kerninfrastruktur von WLFI nicht beeinträchtigt, was darauf hindeutet, dass es sich eher um einen vorübergehenden Vertrauensverlust als um ein systemisches Versagen handeln könnte. Dennoch verdeutlicht der Vorfall die anhaltenden Risiken bei Ethereum-Upgrades und Token-Entsperrungen, bei denen böswillige Akteure Fehltritte der Nutzer ausnutzen können.
In Zukunft werden Investoren die Reaktion von WLFI auf kompromittierte Wallets beobachten und darauf achten, ob stärkere Sicherheitsvorkehrungen das Vertrauen in den Verteilungsprozess wiederherstellen können.
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