Donald Trump begnadigt den ehemaligen Binance-CEO Changpeng Zhao, berichtet das Wall Street Journal
Wie das Wall Street Journal berichtet, hat US-Präsident Donald Trump den ehemaligen Binance-CEO Changpeng Zhao begnadigt. Die Entscheidung könnte es CZ ermöglichen, in offizieller Funktion zu Binance zurückzukehren.
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Die Gespräche über eine mögliche Begnadigung von Zhao begannen im Mai, als er einen formellen Antrag an Präsident Trump stellte. Das Verfahren verzögerte sich, nachdem die Demokraten im Senat eine Anfrage gestellt hatten. Nach dem jüngsten Absturz des Kryptomarktes beschrieben die Medien die Begnadigung jedoch erneut als "fast sicher".
Zhaos Verurteilung im Jahr 2023 war einer der aufsehenerregendsten Fälle im Rahmen des harten Vorgehens der Regierung gegen große Kryptobörsen. Dem Binance-Mitbegründer wurde vorgeworfen, illegale Transaktionen mit sanktionierten Einrichtungen ermöglicht und es versäumt zu haben, ordnungsgemäße Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche durchzuführen.
Im April 2024 bekannte sich Zhao schuldig, trat als CEO zurück, zahlte eine persönliche Geldstrafe in Höhe von 50 Millionen US-Dollar und verbüßte vier Monate in einem Bundesgefängnis mit niedriger Sicherheitsstufe in Kalifornien, gefolgt von einer Rehabilitation.
Innovation statt Bestrafung
Mit Trumps Rückkehr an die Macht und der veränderten Haltung seiner Regierung gegenüber Kryptowährungen sehen viele Beobachter den Fall Zhao als politisch motiviert an. Berichten zufolge sieht Trumps Team die Begnadigung als eine Gelegenheit, eine "neue Ära" der Kryptopolitik zu demonstrieren, eine, die Innovation vor Bestrafung stellt.
Zhao ist nach wie vor der größte Einzelaktionär von Binance, und die Begnadigung könnte den Weg für seine offizielle Rückkehr zu der Börse ebnen, die er 2017 gegründet hat und die heute die weltweit größte Plattform für den Handel mit Bitcoin und Kryptowährungen ist.
Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung der Begnadigung. Die Informationen stammen hauptsächlich von The Wall Street Journal und Fox News, die letzte Woche berichteten, dass die Trump-Administration die Angelegenheit aktiv prüft.
Wie wir geschrieben haben, steht Changpeng Zhao unter Druck, da er 4,4 Milliarden Dollar erpresst haben soll
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