Nasdaq Composite konsolidiert sich in der Nähe von 23.430 Punkten, während Händler die PCE- und BIP-Berichte abwarten

Nasdaq Composite konsolidiert sich in der Nähe von 23.430 Punkten, während Händler die PCE- und BIP-Berichte abwarten
Nasdaq hält sich nahe 23.430

Der Nasdaq Composite Index konsolidiert sich am Dienstag vorbörslich in der Nähe von 23.430 Punkten und hält sich damit in der Nähe des Vortagesschlusses, da die Marktteilnehmer im Vorfeld der Veröffentlichung mehrerer wichtiger makroökonomischer Daten eine abwartende Haltung einnehmen. Dazu gehören die ADP-Arbeitsmarktdaten, die PCE-Inflationskennzahl, die verspäteten BIP-Daten für das dritte Quartal und die neuesten Zahlen zum Verbrauchervertrauen, die alle im Laufe des nordamerikanischen Kassageschäfts veröffentlicht werden sollen. Die Ansammlung von Daten hat an den Aktienmärkten nach dem Kursanstieg vom Montag ein Gefühl der vorübergehenden Unentschlossenheit hervorgerufen.

Höhepunkte

  • Nasdaq hält sich in der Nähe von 23.430 Punkten, da die Händler auf BIP- und Inflationsdaten warten
  • Der Index könnte in Richtung 23.700 steigen, wenn die BIP-Daten die Erwartungen einer Zinssenkung unterstützen
  • Starke Wirtschaftsdaten könnten die Renditen in die Höhe treiben und die Marktgewinne vom Montag zunichte machen

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Am Montag stieg der Nasdaq Composite um 0,5 % und schloss bei 23.480 Punkten, womit er das Hoch der Vorwoche übertraf. Die Rallye war breit angelegt und wurde nicht nur von den großen Technologiewerten getragen, was auf eine größere Risikobereitschaft schließen lässt. Chip-Hersteller wie Nvidia und Micron Technology verzeichneten Kursgewinne, was dem Technologiesegment Auftrieb verlieh. Außerhalb des Technologiesektors verzeichneten Sektoren wie Finanzwerte, Energie und Rohstoffe ebenfalls eine starke Performance. Lediglich Basiskonsumgüter hinkten hinterher, was die Verlagerung des Marktes hin zu wachstumssensiblen Werten widerspiegelt.

Kurschart des Nasdaq Composite (August bis Dezember 2025). Quelle: Tradingview

Nach dem Kursanstieg vom Montag hat der Nasdaq Composite auf Monatssicht leicht ins Plus gedreht und verzeichnet nun einen monatlichen Zuwachs von 0,25 %. Der Index wird jedoch immer noch 1,2 % unter dem aktuellen Dezemberhoch von 23.700 und 2,5 % unter seinem Allzeithoch von 24.000 gehandelt. Ob die derzeitige Erholung vom Tiefststand der letzten Woche bei 22.700 Punkten der Beginn eines weiteren Ausbruchs oder eine vorübergehende Phase nahe der Erschöpfung des Zyklus ist, bleibt eine wichtige Marktdebatte.

Nasdaq-Aussichten hängen von der heutigen PCE-Inflation und dem BIP-Bericht für das dritte Quartal ab

Aus technischer Sicht hat sich das Momentum nach oben gedreht. Der RSI auf dem Tages-Chart ist auf 55 angestiegen und liegt damit über seinem Durchschnittswert. Dieser Wechsel vom rückläufigen in den zinsbullischen RSI-Bereich unterstützt die Ansicht, dass sich eine grundlegende Stärke aufbauen könnte. Die Dauer dieser Bewegung wird jedoch davon abhängen, wie die Märkte die heutigen Wirtschaftsdaten interpretieren.

Die Erwartungen für das BIP-Wachstum im dritten Quartal liegen bei 3,3 % auf Jahresbasis, was einen Rückgang gegenüber 3,8 % im zweiten Quartal bedeutet. Die PCE-Daten werden mit 2,8 % prognostiziert, verglichen mit den vorherigen 2,1 %. Sollten beide Zahlen schwächer ausfallen als prognostiziert, könnten die Händler weiter auf eine Zinssenkung setzen. Dies könnte dazu beitragen, den Nasdaq Composite näher an die 23.700er-Zone zu bringen. Andererseits könnte eine stärkere Inflation oder ein stärkeres Wachstum die Renditen in die Höhe treiben und eine Lockerung der Politik hinauszögern. In diesem Szenario könnten die Risikoanlagen zurückgehen, und die Gewinne vom Montag könnten sich im Laufe der Woche nicht halten.

In unserer jüngsten Analyse haben wir erörtert, wie der Nasdaq Composite eine Dynamik in Richtung 23.700 Punkte entwickelte, da die Stärke der Technologiebranche das Kaufinteresse wiederbelebte. Der Volumenanstieg und die RSI-Verschiebung bestätigten eine zinsbullische Trendwende, während der Ausblick von Micron und die schwächere Inflation die Risikobereitschaft erhöhten.

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