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Bärische technische Signale bleiben bestehen: Euro gegenüber Dollar fällt unter wichtige Durchschnitte

Bärische technische Signale bleiben bestehen: Euro gegenüber Dollar fällt unter wichtige Durchschnitte
Euro gegenüber dem Dollar fällt heute um 0,50%

Euro vs Dollar (EUR/USD) wird bei $1,1487 gehandelt, was einem täglichen Rückgang von 0,50 % entspricht. Das Paar bleibt deutlich unter dem SMA-20 ($1,1552), SMA-50 ($1,1712) und SMA-200 ($1,1686) und bestätigt damit den anhaltenden Verkaufsdruck über alle wichtigen Zeitrahmen hinweg.

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Geschlossen 06/12
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Höhepunkte

  • Der US-Finanzminister bestätigt Notfallpläne für militärische Maßnahmen gegen die iranische Ölinfrastruktur, um die Insel Kharg im Rahmen gemeinsamer Operationen mit Israel zu sichern.
  • Bessent signalisiert, dass die U.S.-Ölstrategie asiatischen Verbündeten wie Japan, Korea, Indonesien und Malaysia indirekt zugutekommen könnte, indem iranische Öleinnahmen umgeleitet werden.
  • EUR/USD bleibt unter anhaltendem Abwärtsdruck und notiert unter dem wichtigsten Widerstand mit einer erwarteten Fünf-Tage-Spanne von 1,1489 bis 1,1536 US-Dollar; die Wahrscheinlichkeit weiterer Rückgänge liegt bei über 80 %, sofern kein breakout über 1,1591 US-Dollar erfolgt.

U.S. Notfallpläne, da Ölinfrastruktur als Druckmittel dient

Finanzminister Scott Bessent hat die jüngsten U.S.-Militärschläge auf iranische Infrastruktur seit Beginn der gemeinsamen Operation mit Israel verteidigt und darauf hingewiesen, dass alle Optionen zur Sicherung der Kharg-Insel, einem wichtigen Zentrum der iranischen Ölproduktion, weiterhin auf dem Tisch liegen. Er erklärte, dass die U.S. für diese Maßnahmen Notfallpläne vorbereitet habe und die Strategie darin bestehe, Irans eigene Ölressourcen als Hebel zu nutzen. Bessent merkte zudem an, dass die Erlöse aus dem Ölverkauf asiatischen Verbündeten wie Japan, Korea, Indonesien und Malaysia zugutekommen könnten. Der Finanzminister äußerte sich dazu in einem Interview am Sonntag.

Bärische Momentum-Signale, da Indikatoren auf korrektives Risiko divergieren

Momentum-Signale für EUR/USD bleiben klar bärisch, wobei sowohl MACD als auch ADX D1 starken Verkaufsdruck anzeigen. Der MACD steht auf „Starker Verkauf“, während der ADX einen robusten Abwärtstrend bestätigt; der Kurs liegt deutlich unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten und dem Ichimoku Kijun-Level ($1,1591), das als unmittelbarer Widerstand fungiert. Es besteht eine technische Divergenz, da der RSI D1 einen schwachen Wert von 46,44 aufweist und Stoch RSI D1 mit 91,75 eine überkaufte Situation signalisiert, was auf mögliche korrektive Risiken hindeutet. CCI und der Awesome Oscillator sind neutral, während der leicht positive Wert des BBP auf kurzfristige Käufer-Versuche im Tagesverlauf hindeutet, die jedoch vom breiten Momentum-Verkauf überschattet werden.

Abwärtsszenario bevorzugt, da Range-Trading Gewinne begrenzt

Kurzfristig wird erwartet, dass EUR/USD in einer engen Spanne zwischen $1,1489 und $1,1536 verbleibt, was die typische Volatilität im Verhältnis zu den aktuellen Niveaus knapp unterhalb des Widerstands widerspiegelt. Die Wahrscheinlichkeit eines Kursanstiegs ist sehr gering (unter 20 %), und ein weiterer Rückgang bleibt das wahrscheinlichere Szenario. Die Basiserwartung ist eine seitwärts gerichtete Konsolidierung zwischen unmittelbarer Unterstützung und Widerstand. Für eine bullische Umkehr wäre ein Anstieg über $1,1591 (Kijun) erforderlich, während ein nachhaltiger Handel unter $1,1489 das Risiko einer weiteren Abwärtsausdehnung erhöht.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht, dass EUR/USD weiterhin unter anhaltendem technischem Druck sowie den anhaltenden geopolitischen Risiken im Zusammenhang mit den Spannungen zwischen U.S. und Iran leidet. Er betont, dass der bärische Trend vorherrschend bleibt, wobei wichtige Momentum-Indikatoren und gleitende Durchschnitte durch die breite Verkäuferstimmung belastet werden. Die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Erholung ist ohne einen klaren Auslöser sehr gering. Der Analyst bleibt jedoch aufmerksam gegenüber möglichen fundamentalen Veränderungen, falls politische Schlagzeilen oder die Risikobereitschaft zunehmen. „Sollte EUR/USD bei positiven makroökonomischen oder politischen Nachrichten die Marke von 1,1591 $ zurückerobern, könnte das Momentum schnell zugunsten der Käufer drehen.“

Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass das bärische Momentum weiterhin den Euro gegenüber dem Dollar dominiert und die Abwärtsrisiken über mehrere Zeitrahmen hinweg überwiegen. Die aktuelle Lage verstärkt diese negative Einschätzung und unterstreicht, dass weitere Rückgänge möglich bleiben, während ein nachhaltiger Handel unterhalb der Unterstützung von $1,1489 eine beschleunigte Abwärtsbewegung auslösen könnte.

Die Informationen basieren auf Prognosen und stellen keine Anlageberatung oder Garantie für zukünftige Ergebnisse dar. Marktbedingungen können sich ändern. Siehe unseren Haftungsausschluss und unsere Redaktionelle Integrität für Details.

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