Microsoft führt nach einem starken Ergebnisbericht für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 souverän die KI-Wirtschaft an. Der Umsatz stieg auf 82,9 Milliarden US-Dollar (+18 % im Jahresvergleich), das Wachstum bei Azure erreichte 40 % (und übertraf damit die Erwartungen), und der jährliche KI-Umsatz hat bereits 37 Milliarden US-Dollar erreicht. Die Ausgaben für KI-Infrastruktur dürften jedoch aufgrund von GPU-Engpässen und dem anhaltenden Ausbau von Rechenzentren auf 190 Milliarden US-Dollar ansteigen.
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Wichtige Schlagzeilen: Accenture führt Copilot für 743.000 Mitarbeiter ein (97 % geben an, dass es die Produktivität steigert), es gibt über 20 Millionen zahlende Copilot-Nutzer, und die kommerziellen Auftragseingänge erreichten 627 Milliarden US-Dollar (+99 % im Jahresvergleich). Das Pentagon hat Microsoft für den Einsatz von KI in geheimen Netzwerken ausgewählt, was die Position des Unternehmens weiter stärkt.
Microsoft gestaltet zudem seine Partnerschaft mit OpenAI neu: Es verliert zwar die Exklusivität, doch Azure bleibt der Hauptanbieter; die Bedingungen für die Umsatzbeteiligung sind nun für Microsoft günstiger. Die Marktstimmung bleibt positiv (MSFT gilt als der zuverlässigste KI-Akteur), doch bestehen weiterhin Risiken – massive Ausgaben, Margendruck und Bedenken hinsichtlich einer „KI-Blase“. Die entscheidende Frage ist, ob sich diese Investitionen auszahlen werden.
Obwohl die Unterstützung bei etwa 400 $ die Bären bisher im Schach gehalten hat, sorgt die Unfähigkeit der Bullen, den Widerstand bei 420 $ zu durchbrechen, dafür, dass Abwärtsrisiken bestehen bleiben, mit einer möglichen Bewegung in Richtung 390 $. Wie jedoch in dem Artikel „Microsoft kaufte bei einem Rückgang nahe 400 $, doch der Druck bleibt“ erwähnt, wird jeder Rückgang als Kaufgelegenheit zu besseren Preisen angesehen.
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