Warum ist der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken heute im Kurs gefallen?

Warum ist der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken heute im Kurs gefallen?
USD/Schweizer Franken fällt heute um 0,50%

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken (USD/CHF) notiert derzeit unter den 20-, 50- und 200-Tage-Durchschnittswerten (Fr.0,7836, Fr.0,7895 und Fr.0,7903), was auf anhaltenden Verkaufsdruck über kurzfristige, mittelfristige und langfristige Zeiträume hinweist. Das Währungspaar ist heute um 0,50 % gefallen, nachdem es mit einem moderaten Abwärts-Gap nahe Fr.0,0015 eröffnet hat; die Intraday-Volatilität liegt bei 0,60 %.

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Höhepunkte

  • USD/CHF bleibt unter anhaltendem Abwärtsdruck und notiert unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten, ohne unmittelbare Anzeichen einer Trendwende.
  • Momentum- und Trendindikatoren signalisieren ein anhaltendes Abwärtsrisiko, mit schwachem Kaufinteresse und ohne erkennbare überverkaufte Bedingungen.
  • Das Währungspaar wird voraussichtlich in der kommenden Woche zwischen Fr.0,77 und Fr.0,78 bleiben, mit der Möglichkeit weiterer Rückgänge unter Fr.0,77, falls der Abwärtsdruck anhält.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, weist auf den anhaltenden Verkaufsdruck im USD/CHF hin, wobei der Kurs deutlich unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten notiert. Die technischen Signale bleiben klar bärisch, da Momentum-Indikatoren das Abwärtspotenzial untermauern, während Käufer intraday nur kurzzeitig auftreten. Das Fehlen relevanter Nachrichten an den Zielterminen nimmt dem Paar jeglichen Impuls für eine Umkehr oder einen Volatilitätsschub und schränkt es weiter ein. Kharitonov sieht angesichts der aktuellen Indikatorausrichtung und des Mangels an fundamentalen Treibern wenig Grund, eine Trendwende zu erwarten. „Ohne unterstützende Nachrichtenlage und mit technisch abwärtsgerichtetem Bild sollten Händler defensiv bleiben und voreilige Long-Positionen vermeiden“, warnt er.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht die jüngste Schwäche im USD/CHF als Chance für taktische Positionierungen. Er betont, dass trotz der gedämpften Volatilität und des Fehlens von Nachrichtenimpulsen die Marktstruktur weiterhin Erholungsversuche ermöglichen könnte, falls Käufer die Kontrolle über Fr.0,78 zurückgewinnen. Karapetjanc hält fest, dass unterstützende makroökonomische oder stimmungsbedingte Veränderungen rasch bullishe Setups freisetzen könnten. Er ermutigt Marktteilnehmer, auf Stärke an Widerstandsgrenzen als Auslöser für positive Impulse zu achten. „Die Seitwärtsbewegung bietet attraktive Setups – weiteres Wachstum ist durchaus erreichbar, wenn wichtige Widerstandsniveaus durchbrochen werden“, merkt er an.

Parshwa Turakhiya, Analyst, hebt das schwache technische Momentum bei USD/CHF hervor, wobei die Kursentwicklung unter dem Widerstand bei Fr.0,7894 feststeckt. Kurzfristige Trader könnten mit moderaten Range-Strategien erfolgreich sein, da sich weder eine klare Stimmung noch ein Trendwechsel abzeichnet. Er empfiehlt, Stopps eng um die Triggerzone bei Fr.0,77 zu setzen, um das Risiko zu steuern. „Das Beobachten dieser Schlüsselbereiche für einen breakout oder Breakdown ist diese Woche die beste taktische Vorgehensweise“, sagt Turakhiya.

Anhaltender bärischer Schwung, da Oszillatoren Umkehrisiken ablehnen

Momentum-Signale bleiben bärisch, wobei der Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Average Directional Index (ADX) die zugrunde liegende Abwärtsdynamik verstärken. Der Relative Strength Index (RSI) und der Stochastic RSI zeigen beide eine schwache Dynamik und das Fehlen von überverkauften Bedingungen, während der Commodity Channel Index (CCI) sich im neutralen Bereich befindet. Bull/Bear Power (BBP) ist leicht positiv und deutet auf einen leichten Intraday-Vorteil für Käufer hin, obwohl die Tagesstimmung weiterhin negativ bleibt. Der Awesome Oscillator bestätigt ebenfalls den bestehenden Abwärtstrend. Der nächste dynamische Widerstand wird durch den Ichimoku Kijun bei etwa Fr.0,7894 gebildet und fungiert als Deckel nach oben, ohne dass sich unmittelbar Anzeichen einer Umkehr zeigen.

Früher stellten Analysten fest, dass USD/CHF anhaltendem bärischen Druck ausgesetzt war, wobei technische Signale auf eine weiterhin negative Tendenz hindeuteten. Die aktuelle Analyse bestätigt diese Einschätzung und hebt hervor, dass Händler auf eine Beschleunigung des bärischen Momentums achten sollten, falls das Paar die aktuelle Unterstützungszone deutlich unterschreitet.

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