Merck-Aktie handelt nahe der Unterstützung bei 121,43 €, da der Ausverkauf keine Anzeichen einer Abschwächung zeigt

Merck-Aktie handelt nahe der Unterstützung bei 121,43 €, da der Ausverkauf keine Anzeichen einer Abschwächung zeigt
Merck fällt heute um 1,16 % auf 136,35 €

Die Merck (MRK) Aktie notiert bei 136,35 € und verzeichnet damit einen Tagesverlust von 1,16 %. Die Aktie liegt aktuell unter ihren wichtigen kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, was den anhaltenden Abwärtsdruck widerspiegelt.

MRK Preisvorhersage
24H 0.28%
€135.33
48H 0.02%
€134.98
7D -0.98%
€133.63
1M 2.96%
€138.95
3M -0.43%
€134.37
6M 6.85%
€144.19
12M 19.86%
€161.75
Aktueller Preis: € 134.95 -1.3500 0.99%
Geschlossen 07/20
Tagesbereich 134.75 Arrow from to Icon 137.00
Wochenbereich 134.30 Arrow from to Icon 140.30
Lädt...

Höhepunkte

  • Merck hat die FDA-Zulassung für LIPFENDRA erhalten, den ersten einmal täglich einzunehmenden oralen PCSK9-Hemmer für Erwachsene mit hohem LDL-Cholesterin.
  • Diese Zulassung ermöglicht es Merck, sein kardiovaskuläres Portfolio in den USA auszubauen und die langfristigen Wachstumsaussichten im Bereich Spezialpharma zu stärken.
  • Die technischen Indikatoren bleiben bärisch, da MRK/EUR unter wichtigen gleitenden Durchschnitten mit stark negativem Momentum handelt; kurzfristig ist ein weiterer Rückgang in Richtung 134,8 € sehr wahrscheinlich.

Langfristiger Portfolio-Impuls: FDA-Zulassung trifft auf Marktausverkauf

Merck hat laut CNN die US-FDA-Zulassung für LIPFENDRA (Enlicitide) erhalten – den ersten einmal täglich einzunehmenden oralen PCSK9-Hemmer zur Senkung des LDL-Cholesterins bei Erwachsenen mit Hypercholesterinämie. Dieser regulatorische Meilenstein ermöglicht Merck den Eintritt in den US-Markt für orale Cholesterinsenker, was das kardiovaskuläre Portfolio erweitern und künftiges Umsatzwachstum fördern könnte. Auch wenn diese Entwicklung Mercks langfristige Position im Bereich Spezialpharmazeutika stärkt, bleibt die Kursentwicklung unter dem breiten Verkaufsdruck.

Anhaltend bärische Signale: Widerstände und überverkaufte Indikatoren treffen zusammen

Aus technischer Sicht notiert MRK unter den gleitenden Durchschnitten von 138,95 € (MA-20) und 139,2 € (MA-50) im H1-Zeitrahmen, was auf anhaltende kurz- und mittelfristige Widerstände hindeutet. Die Unterstützung liegt beim langfristigen MA-200 um 121,43 €, während der Ichimoku Kijun im Stundenchart einen unmittelbaren Widerstand bei 138 € markiert. Die Momentum-Indikatoren sind durchweg bärisch: Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Average Directional Index (ADX) signalisieren beide Verkauf, während der Relative Strength Index (RSI) bei 27,24 steht, begleitet von Stochastic RSI und Commodity Channel Index (CCI), die sich tief im überverkauften Bereich befinden. Bull/Bear Power zeigt weiterhin Verkäuferkontrolle, und der Awesome Oscillator bestätigt den vorherrschenden Abwärtstrend bei moderater Volatilität.

Konsolidierungsrisiko: Technische Schwäche deutet auf weiteres Abwärtspotenzial

Kurzfristig wird für MRK in den nächsten zwei bis drei Sitzungen eine Handelsspanne zwischen 134,8 € und 137,89 € erwartet. Ein weiteres Nachgeben bleibt angesichts der starken bärischen technischen Signale und der dominierenden Verkäuferdynamik das wahrscheinlichste Szenario. Sollte MRK unter die Marke von 134,8 € fallen, sind weitere Verluste wahrscheinlich; umgekehrt würde ein Rebound ein klares Überschreiten des Ichimoku Kijun-Widerstands bei 138 € erfordern. Das Basisszenario sieht eine kurzfristige Konsolidierung innerhalb dieser Volatilitätsbandbreite vor.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, sieht das technische Bild von Merck trotz der FDA-Zulassung klar bärisch. Seiner Ansicht nach dominieren der Abwärtsdruck und die stark überverkauften Indikatoren die kurzfristige Stimmung, sodass eine Erholung unwahrscheinlich bleibt, solange wichtige Widerstände nicht zurückerobert werden. Der Analyst betont, dass die positiven langfristigen Fundamentaldaten von den Händlern derzeit ignoriert werden. "Solange MRK den Widerstand bei 138 € nicht überwindet, bleibe ich defensiv und rechne weiterhin mit Abwärtsrisiken als Basisszenario."

Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass Merck einen starken Aufwärtstrend zeigte, unterstützt durch technische Indikatoren, die weiteres Potenzial nach oben signalisierten. Die aktuelle Trendwende, gekennzeichnet durch anhaltend bärische Signale trotz eines bedeutenden regulatorischen Erfolgs, unterstreicht die Bedeutung, auf eine mögliche Bodenbildung oder erneuten Verkaufsdruck zu achten, falls die Unterstützung bei 134,8 € nicht hält.

Die Informationen basieren auf Prognosen und stellen keine Anlageberatung oder Garantie für zukünftige Ergebnisse dar. Marktbedingungen können sich ändern. Siehe unseren Haftungsausschluss und unsere Redaktionelle Integrität für Details.