Nikkei 225 steigt auf 40.794, japanische Aktien trotzen dem globalen Abschwung

Nikkei 225 steigt auf 40.794, japanische Aktien trotzen dem globalen Abschwung
Nikkei 225 erobert oberen Trendkanal zurück, da Industriewerte inmitten globaler makroökonomischer Unsicherheit die Erholung anführen

Der Nikkei 225 stieg am Mittwoch um 245 Punkte und schloss bei 40.794,81 Punkten. Damit setzte er seine Erholung fort und festigte seine Position innerhalb eines breiteren Aufwärtskanals, der den Index seit April leitet. Trotz schwächerer makroökonomischer Daten aus den USA und zunehmender Stagflationssorgen entwickelten sich die japanischen Aktien besser als ihre regionalen Konkurrenten, und der Topix-Index stieg um 1,02 % auf 2.967 Punkte.

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Höhepunkte

- Der Nikkei 225-Index stieg heute um 0,60% auf 40.794,81 und eroberte damit den oberen Bereich seines zinsbullischen Parallelkanals zurück

- Unterstützende Industriewerte glichen schwächere US-Makrodaten und Trumps Zollrhetorik aus

- Der Schlüsselwiderstand liegt bei 41.000-41.200, während 39.500-39.700 als unmittelbarer Abwärtspuffer dient

Die Gewinne wurden von Industrie- und exportorientierten Sektoren angeführt, da lokale Händler ihre Aufmerksamkeit von externen Risiken auf inländische Katalysatoren und die Stärke der Unternehmen lenkten. Am Mittwoch prallte der Nikkei 225 deutlich von der Mittellinie des Kanals ab und stieg über den 20-Tage-EMA bei 40.397. Der Index nähert sich nun dem wichtigen Widerstand zwischen 41.000 und 41.200, der das obere Band des Kanals markiert.

Dynamik des Nikkei 225 Index (Quelle: TradingView)

Da sich der RSI über 62 hält, begünstigt das Momentum weiterhin die Bullen, ohne Anzeichen einer Überhitzung zu zeigen. Der Aufwärtstrend bleibt intakt, solange der Index seinen 50-Tage-EMA verteidigt, der derzeit bei 39.486 liegt. Ein nachhaltiger Ausbruch über 41.200 würde die Fortsetzung des Ausbruchs signalisieren, wobei ein möglicher Weg in Richtung 42.000 nun plausibel erscheint.

Makrodaten uneinheitlich, Unternehmensbewegungen bestimmen die Stimmung

Die Reallöhne in Japan sind im Juni den sechsten Monat in Folge gesunken, was den Druck der Inflation auf die Kaufkraft der Verbraucher widerspiegelt. Die verhaltene Marktreaktion deutet jedoch darauf hin, dass die Anleger möglicherweise ein Eingreifen der Politik einpreisen oder die Schwäche als vorübergehend ansehen. Unterdessen sprang Mitsubishi Heavy um 4,8 % in die Höhe, nachdem das Unternehmen ein Verteidigungsgeschäft mit Australien abgeschlossen hatte, was die Stimmung bei den Industriewerten aufhellte. Im Gegensatz dazu fiel Tokyo Electron nach einer Herabstufung durch Mizuho Securities um 3,8 % und belastete damit Aktien aus dem Halbleiterbereich.

In früheren Analysen haben wir die Widerstandsfähigkeit des Nikkei in der Nähe der 40.200er-Mittellinie hervorgehoben und die Bedeutung der 39.500-39.700er-Spanne als strukturelle Unterstützung betont. Mit dem Anstieg am Mittwoch hat der Index wieder an Aufwärtsdynamik gewonnen. Händler werden die 41.000er-Schwelle als Ausbruchsmarke in den kommenden Sitzungen genau beobachten.

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