FCA bestätigt strengere Sicherheitsvorschriften für Zahlungsdienstleister ab Mai 2026
Die britische Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority, FCA) hat eine umfassende Überarbeitung ihrer Sicherheitsanforderungen für Zahlungsinstitute und E-Geld-Unternehmen bestätigt, die im Mai 2026 in Kraft treten soll. Die Änderungen sollen den Verbraucherschutz im Falle einer Firmeninsolvenz stärken und anhaltende Mängel in der Branche beheben.
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Gemäß dem aktualisierten Rahmen müssen Zahlungsdienstleister robuste Sicherheitsverfahren einführen, um eine vollständige Trennung zwischen Kundengeldern und Unternehmensvermögen zu gewährleisten, so die Regulierungsbehörde in einer Pressemitteilung. Eine solche Trennung ist von entscheidender Bedeutung, um im Falle des Scheiterns eines Unternehmens die rasche Rückgabe von Geldern an die Kunden zu ermöglichen.
Neue Anforderungen und Unterstützung für kleine Unternehmen
Die neuen Vorschriften wurden nach monatelangem Dialog mit den Interessengruppen der Branche entwickelt und werden nach einer neunmonatigen Übergangszeit in Kraft treten. Die FCA verfolgt einen verhältnismäßigen Ansatz für kleinere Unternehmen, indem sie die obligatorischen Prüfungen für Unternehmen mit einem Kundenvermögen von weniger als 100.000 £ abschafft.
Zu den Hauptbestandteilen der neuen Regelung gehören obligatorische jährliche Prüfungen durch qualifizierte Fachleute, monatliche aufsichtsrechtliche Berichte und ein täglicher Abgleich der gesicherten Gelder. Die Unternehmen müssen außerdem detaillierte Abwicklungspläne erstellen, um im Falle einer Insolvenz eine schnellere und vollständigere Rückzahlung der Kundengelder zu gewährleisten.
Gründe für die Reformen und die Kommentare der FCA
Die Reformen wurden durch beunruhigende Erkenntnisse aus früheren Insolvenzen von Zahlungsdienstleistern ausgelöst. Zwischen dem ersten Quartal 2018 und dem zweiten Quartal 2023 wiesen gescheiterte Zahlungsinstitute eine durchschnittliche Unterdeckung von 65 % der Kundengelder auf, was zu erheblichen Verlusten für die Kunden führte.
Matthew Long, Director of Payments and Digital Assets bei der FCA, betonte, wie wichtig das Vertrauen der Verbraucher in Zahlungssysteme ist. "Die Menschen verlassen sich auf Zahlungsdienstleister, um ihr Finanzleben zu regeln. Aber wenn diese Firmen ausfallen, sind ihre Kunden allzu oft aufgeschmissen", sagte er. "Die meisten Teilnehmer an unserer Konsultation waren sich einig, dass wir die Standards anheben müssen, um das Geld der Menschen zu schützen und das Vertrauen zu stärken, dass aber alle Änderungen verhältnismäßig sein müssen - vor allem für kleinere Firmen".
Die Aufsichtsbehörde wird die Umsetzung der Vorschriften genau beobachten und hat sich bereit erklärt, die Anforderungen bei Bedarf weiter zu verschärfen. Es wird erwartet, dass die Unternehmen nach der Bestätigung der neuen Standards die notwendigen Schritte unternehmen, um die Gelder, die sie im Namen der Verbraucher halten, besser zu schützen.
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