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Die Deutsche Bahn, ein 100% staatliches Unternehmen, hat beschlossen, Hunderte von Bussen des chinesischen Herstellers BYD zu erwerben. Thorsten Benner, Direktor des Global Public Policy Institute, zeigt seine Unzufriedenheit mit dieser Entscheidung. Er argumentiert, dass diese Maßnahme europäische Hersteller schädigt und als ''kurzsichtiges'' Handeln betrachtet werden kann. Benner fordert von der Politik, insbesondere von Parlamentsmitgliedern wie Progress Schnieder, regulative Eingriffe, um derartige Entwicklungen in Zukunft zu verhindern.
Benners Kritik an der Beschaffungspolitik der Deutschen Bahn steht im Kontext einer länger anhaltenden Debatte um deutsche Unternehmensstrategien im Umgang mit dem chinesischen Markt, wie bereits in seiner Analyse zu den Herausforderungen deutscher Unternehmen in China beleuchtet wurde. Auch die aktuellen Entwicklungen fügen sich in seine grundsätzliche Auseinandersetzung mit den Risiken des Exportweltmeistermodells und den Folgen des sogenannten China-Schocks für die deutsche Industrie ein.