Thorsten Benner kritisiert deutsche Strategie im Umgang mit chinesischer Autoindustrie

Thorsten Benner kritisiert deutsche Strategie im Umgang mit chinesischer Autoindustrie
Benner sieht Risiko bei China-Strategie

Nach Einschätzung von Thorsten Benner, Direktor des Global Public Policy Institute, stellt der aktuelle Umgang Deutschlands mit der chinesischen Autoindustrie einen grundlegenden Strategiewechsel dar. Er verweist darauf, dass nach Jahren der ''sorglosen Profitmaximierung'' deutscher Unternehmen auf dem chinesischen Markt nun die Bereitschaft bestehe, chinesische Unternehmen die Kontrolle über deutsche Autofabriken zu überlassen. Benner sieht diese Entwicklung als Zeichen eines ''besonders deutschen Typs des Überspringens kritischer Reflexion'' und betont, dass die Anpassung an veränderte globale Rahmenbedingungen von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit sei.

Benner recently suggested that Chinese carmakers should receive access to VW dealerships and workshops in Germany. He has also called for stricter regulation of large delivery platforms, citing risks of organized crime in the sector in a separate warning on illicit activity in logistics. Both proposals underline his focus on adapting established business practices to shifting risks.

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