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Dr. Daniel Stelter, Ökonom und Unternehmensberater, betont die Notwendigkeit einer grundsätzlichen Neuorientierung der EU-Finanzpolitik. In einem aktuellen Beitrag verweist er auf eine Studie, laut der ein Fokus auf sogenannte ''Kernaufgaben'' der Europäischen Union zu erheblichen Einsparungen führen könne. ''Mehr Haushalt, mehr Transfers, mehr gemeinsame Schulden'' seien laut Stelter nicht der richtige Weg. Die Studie rechne vor, dass Einsparungen im Umfang von Hunderten Milliarden Euro möglich wären, wenn die EU eine restriktivere Haushaltspolitik verfolge. Stelter unterstreicht, dass die EU ''auf Diät gesetzt'' werden müsse, um langfristig tragfähig zu bleiben.
Stelter hat sich wiederholt kritisch zu wirtschaftlichen Fehlentwicklungen geäußert. In seinem neuen Buch warnt er vor wirtschaftlichen Risiken in Deutschland. Zuvor hatte er staatliche Marktregulierung als Ursache der Wohnungsnot benannt. Seine aktuellen Vorschläge zur EU-Finanzpolitik stehen in einem ähnlichen Kontext wirtschaftlicher Vorsicht.