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Der Journalist Boris Reitschuster äußert scharfe Kritik an den aktuellen Ausgaben der Bundesregierung für die Entsorgung ungenutzter Schutzmasken. Bereits in der Vergangenheit wurden Milliardenbeträge für die Beschaffung von Masken investiert, deren Nutzen Experten als fraglich bewerten. Nun werden laut Reitschuster weitere 715.000 Euro für deren Verbrennung aufgewendet.
Andreas Peichl, Ökonom am ifo Institut, betont: ''Sorgfalt im Umgang mit Steuergeldern ist in Pandemiezeiten besonders wichtig.'' Die kommunikative Verpackung solcher Maßnahmen könne laut Verwaltungswissenschaftler Prof. Dr. Sabine Kuhlmann ''die tatsächlichen Problematiken verschleiern und das Vertrauen in die Politik beeinträchtigen''. Die Kritik richtet sich insbesondere gegen die positive Darstellung der finanziellen Belastungen für den Steuerzahler.
Reitschuster has previously questioned government spending priorities in a post addressing the record number of 13.3 million people living in poverty in Germany. In another report, he covered Mathematik-Professor Rießinger's analysis of the financial impact of long-term care insurance contributions. Both topics point to continued scrutiny over the allocation of public funds.