Marcel Fratzscher fordert gerechte Verteilung von Produktivitätsgewinnen durch technologischen Fortschritt

Marcel Fratzscher fordert gerechte Verteilung von Produktivitätsgewinnen durch technologischen Fortschritt
Fratzscher fordert faire Wohlstandsverteilung

Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, hebt hervor, dass ''technologischer Fortschritt nur dann breiten Wohlstand schafft'', wenn Politik und Institutionen aktiv eingreifen. Entscheidend sei, dass ''Produktivitätsgewinne nicht ausschließlich den Eigentümern von Kapital und Daten zufallen'', sondern die gesamte Gesellschaft profitieren könne. Fratzscher plädiert dafür, dass wirtschaftspolitische Maßnahmen und institutionelle Rahmenbedingungen gezielt darauf ausgerichtet werden, soziale Ungleichheiten zu vermeiden und langfristigen Wohlstand für alle Bürger zu ermöglichen.

Fratzscher has previously argued that job protection rules are not the main cause of productivity issues and called for broader structural reforms. He has also described the proposal to raise the retirement age to 70 as the most socially just reform option to address old-age poverty. His recent statements continue his focus on policies that promote both economic efficiency and social fairness.

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