Der Tweet wurde vom Autor gelöscht.
Aber wir haben alles gespeichert 🙂.
Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), betont in seiner aktuellen Kolumne die Bedeutung einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit für die Stabilität des Sozialstaats.
Fratzscher argumentiert, dass die Einführung der ''Rente mit 70'' nicht nur die Sozialversicherungen nachhaltig entlaste, sondern auch Spielraum schaffe, um ''Altersarmut wirksamer zu bekämpfen''. Eine längere Arbeitszeit biete aus seiner Sicht die Möglichkeit, das Rentensystem sozial gerechter zu gestalten und das Risiko zunehmender Armut im Alter zu reduzieren. Seine Einschätzung wird kontrovers diskutiert, da sie sowohl finanzielle als auch soziale Auswirkungen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen hat.
Fratzscher hat sich zuletzt wiederholt zu wirtschaftspolitischen Themen positioniert. Im Juni sprach er sich für eine Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank angesichts steigender Inflation und Energiepreise aus. Zudem äußerte er Zweifel an SuperGroks Wirtschaftseinschätzungen und kritisierte deren wissenschaftliche Grundlagen.